Eine Schrecksekunde für alle Beteiligten ereignete sich am gestrigen Sonntag beim Aufeinandertreffen zwischen dem SC Werden/Heidhausen IV und der SG Werden 80.

Entwarnung nach Sturz

"Er hat aus Mund und Ohren geblutet"

Patrick Ryg
06. April 2009, 22:19 Uhr

Eine Schrecksekunde für alle Beteiligten ereignete sich am gestrigen Sonntag beim Aufeinandertreffen zwischen dem SC Werden/Heidhausen IV und der SG Werden 80.

SC-Akteur Sven Heimeshoff schlug nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein.

Nach dem 5:0-Sieg über die SG Werden 80 hatte die "Vierte" vom SC Werden/Heidhausen eigentlich allen Grund zum Feiern, denn durch den Sieg hat die Mannschaft beste Chancen, in die B-Liga aufzusteigen. So richtig feiern konnten die Mannen von Thomas Herdick aber nicht, denn Mitspieler Sven Heimeshoff befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Krankenhaus.

Nach einer knappen halben Stunde war der Werdener Spieler nach einem Duell in der Luft unglücklich mit dem Kopf auf den Ascheboden aufgeschlagen und blieb zunächst regungslos liegen, sodass mit dem Schlimmsten zu rechnen war. "Das war wirklich kaum mit anzusehen", berichtet Björn Kurzhals, Kapitän des Gegners Werden 80, nach dem Spiel. "Er hat aus Mund und Ohren geblutet. Erst nach einigen Minuten kam er zu sich, konnte aber auf mehrere Fragen nicht richtig antworten". Heimeshoff wurde ins Krankenhaus eingeliefert und das Spiel wurde in Absprache mit dem Schiedsrichter und beiden Teams fortgesetzt.

Einen Tag später dann die Entwarnung. "Er ist auf dem Weg der Besserung. Bei seinem Sturz hat er nur eine Gehirnerschütterung und eine Fleischwunde am Ohr erlitten, deshalb auch das viele Blut, das aus dem Ohr lief", erklärt Werden/Heidhausens Geschäftsführer Holger Heine. Glück im Unglück also für den Werdener Kicker, der wohl heute schon aus dem Krankenhaus entlassen werden kann.

Autor: Patrick Ryg

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren