Ein Punkt, kein Tor: Für Georg Kreß hätte es in seinen ersten fünf Tagen beim 1. FC Kleve besser laufen können.

1. FC Kleve: Kreß will sich nicht ins Schicksal ergeben

„Regionalliga-Fußball ist möglich“

08. März 2009, 16:57 Uhr

Ein Punkt, kein Tor: Für Georg Kreß hätte es in seinen ersten fünf Tagen beim 1. FC Kleve besser laufen können.

Doch nach dem zufriedenstellenden Debüt beim 0:0 gegen Elversberg musste der Fußballlehrer am Samstag gegen Schalkes Reserve erkennen, welch schwierige Mission er da am Niederrhein übernommen hat. „Es war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt, doch Schalke hat verdient gewonnen“, stellte Kreß fest.

Mit sechs Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist der FCK noch längst nicht abgeschlagen. Doch der letzte Sieg liegt nun schon über vier Monate zurück (5:4 am 9. Spieltag in Cloppenburg), diese Negativserie ist auch durch den Wechsel von Arie van Lent zu Kreß nicht gerissen.

Die Tendenz am Bresserberg geht klar in Richtung NRW-Liga, doch die Verantwortlichen sträuben sich dagegen, jetzt schon aufzugeben. „In Kleve ist Regionalliga-Fußball möglich, die Infrastruktur ist bestens“, meint Kreß. „Wir müssen nun Spiel für Spiel versuchen, etwas Boden gutzumachen. Vielleicht gelingt uns ja gegen Kaiserslautern die Überraschung, das wäre für das Selbstvertrauen der Spieler natürlich super.“

Etwas skeptischer wirkt da schon Klaus Hilpert. „Es gibt nichts zu beschönigen. Plattitüden wie ’Die Hoffnung stirbt zuletzt’ bringen uns nicht weiter“, scheint der Klever Manager schon für die NRW-Liga zu planen.

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