Der Wechsel des iranischen Nationalspielers Vahid Hashemian vom VfL Bochum zum Rekordmeister Bayern München nimmt immer konkretere Formen an. Berater Thomas Strunz meldete in der Münchner Abendzeitung bereits Vollzug.

"Hubschrauber" Hashemian vor Abflug zu den Bayern

07. April 2004, 15:31 Uhr

Der Wechsel des iranischen Nationalspielers Vahid Hashemian vom VfL Bochum zum Rekordmeister Bayern München nimmt immer konkretere Formen an. Berater Thomas Strunz meldete in der Münchner Abendzeitung bereits Vollzug.

Der Wechsel des iranischen Stürmers Vahid Hashemian vom Bundesligisten VfL Bochum zum Rekordmeister Bayern München scheint so gut wie sicher. Wie Thomas Strunz, der Berater des Torjägers, der Münchner Abendzeitung berichtete, wird Hashemian noch diese Woche einen Drei-Jahres-Vertrag bei den Bayern unterschreiben. "Es ist alles geregelt", verkündete Strunz.

1,5 Millionen Jahresgehalt für Hashemian in München

Die Ablöse für den 27-jährigen Stürmers ist auf zwei Millionen Euro festgeschrieben. Hashemian, der in dieser Saison bereits zwölf Tore für den VfL Bochum erzielte und damit auf dem vierten Patz der Torjägerliste steht, soll sein Gehalt durch den Wechsel an die Isar mehr als verdoppeln: Auf rund 1,5 Millionen Euro statt bisher 600.000 Euro pro Jahr.

"Er müsste für Bayern 20 schießen"

Zwar meldeten die Bayern nach der Rückkehr von ihrem Ausflug nach Doha am Mittwoch noch keinen Vollzug, dennoch gilt der Transfer nur noch als Formsache. Auch Manager Uli Hoeneß bestätigte die Verhandlungen und dachte sogar schon laut über die kommende Saison 2004/2005 nach. "Er ist sehr kopfballstark. Und wenn einer beim VfL Bochum schon zwölf Tore macht, dann müsste er für den FC Bayern 20 schießen", sagte Hoeneß der AZ. Auch Hashemian selbst betrachtete seinen Wechsel nur noch als Formsache. "Wenn ich gezögert hätte, wäre ich irgendwann zu alt und damit unattraktiv für die Bayern geworden. Diese Chance musste ich nutzen", sagte der Angreifer, der auf Grund seiner Kopfballstärke auch "Hubschrauber" genannt wird.

Schalke an Pizarro interessiert

Bayern-Stürmer Claudio Pizarro hingegen steht nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt in München vor dem Absprung. Angeblich ist der peruanische Nationalstürmer, dessen Vertrag in München noch bis Juni 2005 läuft, der Wunschkandidat vom Schalke-Trainer Jupp Heynckes, der das frühere Bremer Sturmduo Pizarro und Ailton (ab Juli 2004 in Schalke) in Gelsenkirchen wieder zusammenführen will. "Pizarro ist ein interessanter Mann, die ideale Ergänzung zu Ailton. Aber er hat in München noch ein Jahr Vertrag", wiegelte Manager Rudi Assauer in der Sport-Bild ab. "Wir haben uns die Priorität gesetzt, nur ablösefreie Spieler zu verpflichten. Da schauen wir zur Zeit, was der Markt hergibt."

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