Auf diesen Moment hat Sebastian Kehl drei Monate lang gewartet, am Dienstag war es dann endlich so weit.

BVB: Die Dauerverletzten Kehl und Dede planen Comeback

Hajnal gegen die Bayern wieder an Bord

Matthias Dersch
04. Februar 2009, 15:58 Uhr

Auf diesen Moment hat Sebastian Kehl drei Monate lang gewartet, am Dienstag war es dann endlich so weit.

Er durfte wieder mit der Mannschaft trainieren. Der BVB-Kapitän sorgte damit für die dritte Positivmeldung aus dem Lazarett, denn auch Dede und Jakub „Kuba“ Blaszczykowski stießen am Dienstag zum Team dazu. Während der Pole genau wie Kehl das volle Programm inklusive einem Kleinfeldturnier durchzog, nahm Jürgen Klopp Dede noch aus einigen Übungen heraus.
[video]rstv,342[/video]
„Bei ihm müssen wir langsamer machen, auch langsamer als er gerne hätte. Er braucht jetzt eine richtige Vorbereitung“, bremste der frühere Mainzer die Comeback-Bestrebungen des Publikumslieblings jedoch noch ein wenig aus. Das Knie soll nicht zu stark belastet und jedes Risiko minimiert werden.
Und auch die beiden anderen Rekonvaleszenten sollen zunächst behutsam aufgebaut werden. Dennoch ist ein Einsatz gegen München zumindest theoretisch möglich. Klopp betonte jedoch: „Es wäre hart, wenn wir sie nach einem Monat normalem Training wieder hereinnehmen müssten. Aber es kann so kommen.“

Zumindest bei Kehl, der die Folgen einer Knochenstauchung mit Einblutung im Sprunggelenk mittlerweile überwunden hat, sieht es allerdings eher nicht danach aus, als stünde er bereits am Sonntag gegen die Münchner Bayern auf dem Feld. Der 28-Jährige hat die Lehren aus der Vergangenheit gezogen und drückt selbst auf die Bremse: „Ich arbeite nicht auf den Sonntag hin. Ich tue mir und der Mannschaft keinen Gefallen, wenn ich nicht richtig fit bin.“

Positivere Signale sendete dagegen Blaszczykowski aus. „Ich fühle mich gut“, freute sich der Flügelflitzer nach seinem gelungenen Trainings-Comeback in Dortmund. Zuvor hatte er sich in seiner polnischen Heimat fit gehalten, so dass sein körperlicher Rückstand nicht allzu groß sein dürfte. Dennoch gab der Nationalspieler zu bedenken: „Man muss sehen, was die Woche bringt.“ Erleidet er allerdings keinen erneuten Rückschlag, dürfte er in München zumindest auf der Bank Platz nehmen.

Autor: Matthias Dersch

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren