Kevin Kuranyi hat noch nicht gesagt, wo er in der kommenden Saison auf Torejagd gehen will. In zwei Wochen will sich der Angreifer für den VfB Stuttgart oder einen etwaigen anderen Klub entschieden haben.

Kuranyi lässt Stuttgart zappeln

ar
12. November 2003, 16:24 Uhr

Kevin Kuranyi hat noch nicht gesagt, wo er in der kommenden Saison auf Torejagd gehen will. In zwei Wochen will sich der Angreifer für den VfB Stuttgart oder einen etwaigen anderen Klub entschieden haben.

Kevin Kuranyi lässt sich Zeit - und den VfB Stuttgart zappeln. Der Nationalspieler will nach den aufgekommenen Spekulationen über einen Wechsel zum Ligakonkurrenten Schalke 04 innerhalb der kommenden zwei Wochen eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft treffen. "Weil sich die ganzen Gespräche jetzt schon sehr lange hinziehen, möchte ich endlich Klarheit haben. Ich denke, in zwei Wochen wird die Entscheidung fallen", erklärte der Torjäger in einem Interview mit der Berliner Tageszeitung Die Welt.

Förster dementiert Kontakte zu Schalke

Unterdessen hat Kuranyis Berater Karlheinz Förster Kontakte zu Schalke dementiert und andere Klubs ins Gespräch gebracht. "Fakt ist, dass es mehrere Angebote aus der Bundesliga und dem Ausland gibt. Aber defintiv falsch ist, dass Schalke 04 darunter ist. Das stimmt nicht", sagte der frühere Nationalspieler den Stuttgarter Nachrichten, ohne die Namen der interessierten Vereine zu verraten.

Offensichtlich können sich der VfB wie auch die von Förster angesprochenen Klubs noch Hoffnungen auf Kuranyi machen, da bei dem 21-Jährigen noch keine Tendenz auszumachen ist. "Ich fühle mich in Stuttgart wohl und weiß, was ich dem Verein zu verdanken habe. Doch ich muss auch an meine Karriere denken. Und da gilt es jetzt abzuwägen, was das Richtige für mich ist", sagte der Stürmer.

Kuranyi wartet auch auf Hinkel und Hleb

Kuranyi macht seinen Verbleib bei den Schwaben auch von den Entscheidungen seiner Teamkollegen Andreas Hinkel und Aliaksandr Hleb abhängig. "Im Hinblick auf die sportlichen Perspektiven des VfB ist es ganz wichtig zu wissen, ob sie bleiben. Es muss allen Beteiligten in Stuttgart klar sein, dass wir nur weiter auf diesem Level spielen können, wenn wir weiterhin so einen Klassekader haben, wie es derzeit der Fall ist", meinte der Angreifer.

Kuranyi und Hinkel stehen noch bis zum Jahr 2005 beim VfB unter Vertrag. Beide Nationalspieler, die zuletzt in der Champions League überragende Leistungen zeigten, verhandeln seit geraumer Zeit ergebnislos mit den Verantwortlichen des Vizemeisters über eine Vertragsverlängerung und eine deutliche Gehaltserhöhung. Wie Kuranyi wird auch Hinkel von Schalke umworben. Der Weißrusse Hleb steht auf dem Wunschzettel des englischen Rekordmeister FC Liverpool.

Autor: ar

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