Im Transferstreit um Ailton und Mladen Krstajic von Werder Bremen weist Schalke-Manager Rudi Assauer alle Vorwürfe zurück, unseriös gehandelt zu haben. Spekulationen über ein Ermittlungsverfahren sieht Assauer gelassen.

Rudi Assauer bestreitet "unseriöses Verhalten"

11. Oktober 2003, 14:30 Uhr

Im Transferstreit um Ailton und Mladen Krstajic von Werder Bremen weist Schalke-Manager Rudi Assauer alle Vorwürfe zurück, unseriös gehandelt zu haben. Spekulationen über ein Ermittlungsverfahren sieht Assauer gelassen.

"Ich habe keine Verbrechen begangen und niemandem etwas gestohlen", erklärte Schalke-Manager Rudi Assauer am Samstag bei einem PR-Termin in Hamburg. Zum wiederholten Mal wies er Angriffe wegen der Verpflichtung von Ailton und Mladen Krstajic vom Bundesligakonkurrenten Werder Bremen zurück.

Spekulationen über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) wegen der Transfers sieht der Ex-Profi derzeit gelassen: "In einem offiziellen Streitfall müsste ich die Wahrheit sagen, und die wäre für einige in Bremen schlecht und würde für große Hektik bei Werder sorgen." Momentan allerdings würde er auch Bremens Aufsichtsrats-Chef Franz Böhmert zuliebe nichts sagen.

Sollte die DFL tatsächlich Ermittlungen gegen die Königsblauen aufnehmen, wozu ein Antrag aus Bremen notwendig wäre, droht Schalke eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro. Für die Verhängung eines Strafmaßes müsste die DFL im Laufe des Verfahrens zu dem Schluss gelangen, dass die Schalker "unseriöses Verhalten" an den Tag gelegt hätten. Laut DFL-Statuten muss ein Verein von der werbenden Konkurrenz über etwaige Gespräche mit seinen Spielern informiert werden, wenn konkret über Geld und Vertragslänge gesprochen wird.

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