Schalke nach 1:1 gegen Frankfurt weiter im Tief

hew
29. September 2003, 09:04 Uhr

Der FC Schalke bleibt in der Krise: Auch gegen Eintracht Frankfurt kamen die Königsblauen daheim nicht über ein 1:1 hinaus. Dario Rodriguez hatte sein Team zwar in Führung gebracht, Chris konnte aber direkt ausgleichen.

Schalke 04 taumelt mit Star-Trainer Jupp Heynckes in die Abstiegszone der Bundesliga. Statt Wiedergutmachung nach dem Fehlstart in der Eliteklasse und der Null-Nummer im UEFA-Cup gegen Kamen Ingrad Velika gab es gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt nur ein 1:1 (1:1). Nun hat S04 nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Dario Rodriguez gelang in der 33. Minute per Kopfball nach Flanke von Hamit Altintop die Führung der Schalker. Den einzigen sehenswerten Konter der Frankfurter schloss der Brasilianer Chris in der 37. Minute zum 1:1-Endstand ab. Andreas Möller konnte bei seiner Rückkehr in die Arena AufSchalke im Eintracht-Trikot nicht auffallen, der Frankfurter wurde in der 70. Minute ausgewechselt.

Schalke mit sieben Ausfällen

Jupp Heynckes hatte seine Anfangsformation gegenüber dem schwachen Spiel in Kroatien auf sieben Positionen geändert, konnte aber keine Kehrtwende bewirken. Ohne die Verletzten Ebbe Sand, Gustavo Varela, Jörg Böhme, Niels Oude Kamphuis, Sven Kmetsch und Victor Agali sowie den gesperrten Anibal Matellan war von kreativem Fußball nicht viel zu sehen. So konnte Heynckes dem 18 Jahre alten Vertragsamateur Michael Delura in der 78. Minute zu seinem Bundesliga-Debüt verhelfen.

Die Eintracht hatte Beton angerührt und war mit einer Viererkette in der Abwehr und zusätzlich zwei defensiven Abräumern angetreten. Das Team von Trainer Willi Reimann war auf Zerstörung aus und stellte die Räume effektiv zu.

Autor: hew

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