BVB: Bei Grygera Zeit, Roma will "Metze" - Herrlich-Wechsel vor Abschluss!

raka
23. Juni 2003, 09:36 Uhr

"Wir sind der erste Verein, der ins Training einsteigt, deshalb existiert keine Eile", vermeldet Michael Zorc in netten Worten den anhaltenden Stillstand auf dem Transfermarkt.

"Wir sind der erste Verein, der ins Training einsteigt, deshalb existiert keine Eile", vermeldet Michael Zorc in netten Worten den anhaltenden Stillstand auf dem Transfermarkt. Dennoch scheint der Transfer von Heiko Herrlich zum Nachbarn VfL Bochum in Kürze über die Bühne zu gehen. "Wir werden erst etwas vermelden, wenn es perfekt ist", wollte der Sportdirektor nicht dementieren, dass mit den Verantwortlichen der Blau-Weißen inzwischen konkrete Verhandlungen geführt werden.
Dabei wollen die Dortmunder allerdings nicht wieder als Sponsor für die Liga tätig werden, wie zum Beispiel in den Fällen Fredi Bobic oder Sunday Oliseh. Natürlich schwebt den Bochumern erneut ein so komfortables Geschäft wie mit dem Nigerianer vor, so dass der BVB erneut einen Teil des Gehaltes des Stürmers weiterhin übernimmt. Doch die Zeiten sind härter geworden, das Geld knapper. Der VfL soll diesmal stärker zur Kasse gebeten werden und für die Dienste des einstigen Torschützenkönigs auch die entsprechende finanzielle Verantwortung übernehmen.
Während der Deal mit Herrlich kurz vor dem Abschluss steht, spielen die Dortmunder Verantwortlichen im Zdenek Grygera auf Zeit. "Die Preise werden noch purzeln", hat Michael Zorc den Tschechen noch nicht abgeschrieben, stellt aber weiterhin klar, die im Raum stehenden vier Millionen Euro sind wir nicht bereit zu zahlen. Die Frage ist nur, ob Spartak Moskau schneller ist: "Die Russen verfügen momentan über eine Menge Geld, wo immer es auch herkommen mag."
Eine größere Summe könnte auf der Gegenseite der BVB für Christoph Metzelder einstreichen, aber die wollen die Borussen nicht. Der Abwehrspieler steht nach dem Abgang des Brasilianers Cafu auf der Wunschliste des AS Rom. Aber auf welcher in Italien stand der Vize-Weltmeister eigentlich noch nicht? Deshalb wird auch des Begehren der Mannen vom Tiber ein unerfüllter Traum bleiben.

Autor: raka

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