Nur wenige Wochen vor Saisonbeginn der Oberliga Westfalen wussten die Verantwortlichen bei den Sportfreunden Oestrich-Iserlohn erst, dass sie in Liga vier an den Start gehen dürfen. Die Iserlohner profitierten dabei von den Versäumnissen des DSC Wanne-Eickel (revierkick.de berichtete), denen die Sportfreunde in der Verbandsliga sportlich unterlegen waren.

Oberliga Westfalen: 14. Spieltag: Expertentipp von Oliver Ruhnert (Trainer SF Oestrich-Iserlohn)

Krisengipfel im Lohrheidestadion

Thomas Ziehn
16. November 2006, 17:29 Uhr

Nur wenige Wochen vor Saisonbeginn der Oberliga Westfalen wussten die Verantwortlichen bei den Sportfreunden Oestrich-Iserlohn erst, dass sie in Liga vier an den Start gehen dürfen. Die Iserlohner profitierten dabei von den Versäumnissen des DSC Wanne-Eickel (revierkick.de berichtete), denen die Sportfreunde in der Verbandsliga sportlich unterlegen waren.

„Wir hatten wenig Zeit, eine Oberliga-Truppe zusammen zu stellen“, erinnert sich SF-Trainer Oliver Ruhnert. Dafür steht die Ruhnert-Elf sehr ordentlich da. Der Abstand auf einen Abstiegsrang beträgt bereits acht Punkte. „Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Hier macht keiner den Fehler und glaubt, dass wir schon so gut wie durch sind“, bremst Ruhnert die Euphorie.

Am Sonntag empfangen die Iserlohner Aufstiegsfavorit SC Verl. „Nach dem 1:1-Unentschieden bei der Hammer SpVg. stehen die Verler mächtig unter Druck. Vielleicht können wir das ausnutzen“, glaubt Ruhnert an eine Außenseiterchance, „mit einer Punkteteilung könnte ich am Ende sehr gut leben.“

Dem durchaus überraschenden Tabellenführer der Oberliga Westfalen, dem SV Lippstadt, traut Ruhnert in dieser Saison noch einiges zu. „Lippstadt war bisher der mit Abstand stärkste Gegner, gegen den wir gespielt haben. So überraschend ist der Blick auf die Tabelle daher für mich nicht. Gegen Ahlen II setzt der SVL die Serie von acht ungeschlagenen Partien in Folge fort“, rechnet Ruhnert fest mit einem 2:1-Erfolg der Mannschaft vom Waldschlösschen.

Für das Abstiegsduell zwischen der SG Wattenscheid 09 und dem VfB Hüls sagt Oliver Ruhnert ein 1:1-Unentschieden voraus. „Den beiden Mannschaften hilft das nicht, aber für uns wäre ein Remis gar nicht mal schlecht“, setzt Ruhnert die „Vereinsbrille“ auf. Beim FC Gütersloh wird, geht es nach dem Iserlohner Übungsleiter, die sensationelle Serie des SC Westfalia Herne reißen. Sieben Mal in Folge verließ die Truppe von Westfalia-Trainer Frank Schulz den Platz als Sieger. Im Heidewaldstadion glaubt Ruhnert an ein torloses Unentschieden.

Den 14. Spieltag tippt Oliver Ruhnert (Trainer SF Oestrich-Iserlohn):

Autor: Thomas Ziehn

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