Mit dem Glück ist es ja immer so eine Sache. Bestenfalls sollen sich Glück und Unglück, wenigstens im Laufe einer Saison, einigermaßen ausgleichen. Nun können die Krefeld Pinguine nicht für sich in Anspruch nehmen, von Fortuna vernachlässigt worden zu sein, letztes Beispiel: Der 3:1-Erfolg in der Berliner O2-World.

Krefeld Pinguine: Stephens bindet sich bis 2011

Jetzt haben sie auch noch Glück...

Aaron Knopp
02. November 2008, 20:45 Uhr

Mit dem Glück ist es ja immer so eine Sache. Bestenfalls sollen sich Glück und Unglück, wenigstens im Laufe einer Saison, einigermaßen ausgleichen. Nun können die Krefeld Pinguine nicht für sich in Anspruch nehmen, von Fortuna vernachlässigt worden zu sein, letztes Beispiel: Der 3:1-Erfolg in der Berliner O2-World.

Selbst KEV-Manager Jiri Ehrenberger räumte hinterher ein, dass der Meister „mehr Spielanteile hatte.“ Dennoch reisten die Schwarz-Gelben mit drei Zählern Richtung Rheinland. Dort, vor heimischer Kulisse, glückte in den letzten Partien aber herzlich wenig, zumindest bis zum Freitagabend. Denn da fuhren die Pinguine nach drei Heimniederlagen in Serie endlich wieder einen "Dreier" im KönigPalast ein.

Obwohl die Dominanz eines Spitzenreiters lange nicht zu erkennen war. Nach dem 4:3 (1:1, 2:0, 1:2) über Aufsteiger Kassel Huskies musste Krefelds Coach Igor Pavlov daher auch kräftig durchpusten. Ob der Erfolg nun glücklich oder verdient war, schien der selbst nicht so recht beantworten zu können. „Wir haben uns mit Glück diese drei Punkte verdient“, schmunzelte der 43-Jährige. Dennoch wusste er, bei wem er sich zu bedanken hatte: „Ein Dank an Scott Langkow, der einen sehr guten Job gemacht hat.“ Und schließlich musste er doch einräumen: „Es war für uns der bisher glücklichste Sieg.“

Um eine weitere Phrase zu bemühen: Danach fragt rückblickend niemand mehr. Vielmehr geht auch der Pavlovsche Blick bereits wieder nach vorne. Am heutigen Sonntag (18.30 Uhr) geht es zu den Augsburger Panthern - und der Bandenchef muss auf die beiden U20-Nationalspieler Sinan Akdag und André Huebscher verzichten. „Das wird nicht leicht, und ich muss noch überlegen, wie ich die Abwehr stelle, daher bin ich froh, dass wir wenigstens keine Verletzten haben“, erklärt Pavlov.

Weiterhin planen kann der Coach mit Charlie Stephens. Der Angreifer hat seinen Kontrakt bis 2011 verlängert. „ Wir haben eine gute, zukunftsorientierte Mannschaft mit vielen jungen Talenten. Ich denke, Krefeld ist für jeden engagierten Eishockeyspieler ein gutes Pfl aster. Ich bleibe gerne hier“, erklärte der 1,91 Meter und 100 Kilo-Hüne.

Autor: Aaron Knopp

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