Eine Rote Karte gegen Torhüter Roman Weidenfeller war der Anfang vom Ende für Borussia Dortmund im DFB-Pokal.

0:1 gegen Hannover! Rot für Weidenfeller - Aus für den BVB

24. Oktober 2006, 21:26 Uhr

Eine Rote Karte gegen Torhüter Roman Weidenfeller war der Anfang vom Ende für Borussia Dortmund im DFB-Pokal.

Eine Rote Karte gegen Torhüter Roman Weidenfeller war der Anfang vom Ende für Borussia Dortmund im DFB-Pokal. Die in der zweiten Halbzeit dezimierten Westfalen mussten sich mit dem 0:1 (0:0) bereits zum vierten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs Hannover 96 geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer zum Einzug der Niedersachsen ins Achtelfinale erzielte Vahid Hashemian in der 86. Minute. Hannover hatte bereits 26 Tage zuvor in der Bundesliga ein 2:2 in der Dortmunder Arena erreicht.
##Picture:panorama:2568##
Die Borussia bemühte sich von der ersten Minute an um Wiedergutmachung für die zuletzt schwachen Heimspiele, speziell das 1:1 am vergangenen Freitag gegen das Schlusslicht VfL Bochum. Zwar stimmte vor 29.000 Zuschauern die kämpferische Einstellung, doch fußballerisch lag bei den Schwarz-Gelben erneut vieles im Argen. Zwar erspielte sich die Mannschaft des in die Kritik geratenen Trainers Bert van Marwijk eine optische Überlegenheit, doch fehlte es an den zündenden Ideen und überraschenden Pässen, um die gut organisierte Abwehr der Hannoveraner zu überwinden. So erlebten die BVB-Fans die erste große Chance der Gastgeber in der 20. Minute, als Valdez das Gästetor mit einem Kopfball nur knapp verfehlte. Noch harmloser als die Dortmunder präsentierten sich die 96er in der ersten Halbzeit in der Offensive.

Erst nach der Roten Karte gegen Weidenfeller, der in der 49. Minute gegen den heranstürmenden Jan Rosenthal aus dem Tor eilte und den Ball außerhalb des Strafraums unglücklich mit der Hand spielte, verstärkten auch die Niedersachsen den Druck. Doch der für Weidenfeller ins Spiel gekommene, erst 21 Jahre alte Amateurtorhüter Sören Pirson konnte seinen Kasten sauber halten. Glück hatte der Youngster, dass ein abgefälschter Schuss von Steven Cherundolo das Tor verfehlte. In der Schlussphase der regulären Spielzeit zeigten die Dortmunder Moral und kamen durch Alexander Frei (81.) und Christian Wörns (82.) zu zwei hochkarätigen Chancen, die jedoch Hannovers Torhüter Robert Enke parierte.

Autor:

Kommentieren