Westfalias neuer, alter „Boss“ Horst Haneke hat schon viel erlebt. Doch das Konzept „der Fans als Hauptsponsor“ ist für den hauptberuflichen Redakteur ein völlig neues Ding. „Das ist eine tolle Geschichte, an der wir gerne teilnehmen. Ich bin richtig gespannt, wie das bei unseren Anhängern angenommen wird.“

Herne: „Boss“ Haneke freut sich über Innovation

„Mannschaft hat das Zeug zum Aufstieg“

24. Oktober 2008, 11:17 Uhr

Westfalias neuer, alter „Boss“ Horst Haneke hat schon viel erlebt. Doch das Konzept „der Fans als Hauptsponsor“ ist für den hauptberuflichen Redakteur ein völlig neues Ding. „Das ist eine tolle Geschichte, an der wir gerne teilnehmen. Ich bin richtig gespannt, wie das bei unseren Anhängern angenommen wird.“

Gespannt ist der Funktionär auch, wie sich die Mannschaft von Trainer Christoph Schlebach nach der deftigen 1:4-Ohrfeige in Bonn wieder hocharbeiten wird. Und ein Aspekt stört ihn dabei ungemein: „Hinten heraus wird einfach zu offensiv gespielt. So entblößen wir die Deckung und kassieren die Dinger. Das darf eigentlich nicht sein.“ Doch bis auf das taktische Manko ist Haneke mit der Arbeit Schlebachs und seines Co-Trainers Frank Plewka mehr als einverstanden. „Das ist schon toll, wie sich die Beiden hier eingelebt haben. Sie haben sich schnell integriert, sind erfolgreich und es gibt keinerlei Differenzen.“

Damit das auch so bleibt, verspricht Haneke, dass „wir alles unternehmen werden, um aufzusteigen. Die Mannschaft ist zwar teuer, hat aber auch das Zeug dazu. Und hinter den Kulissen werden wir alle Hebel in Bewegeung setzen, damit es auch klappt.“ Derzeit wird am „Schloss Strünkede“ eifrig gewerkelt, denn die Auflagen für die NRW-Liga mit der Errichtung der Zaunanlagen ist in vollem Gange. „Das ist eine Menge Arbeit und verschlinkt ordentlich Geld“, weiß Haneke, dass sich der Club im Falle der Regionalliga-Qualifikation ordentlich strecken müsste. „Aber das werden wir machen, deshalb haben wir ja auch der neuen Kooperation zugestimmt.“

Damit zusätzliche Euros aquiriert werden und der Traum eventuell Realität wird. „Ich denke, dass der SCW ganz gut aufgestellt ist. Wir werden die Unterlagen auf jeden Fall einreichen. Ob es am Ende auch mit der Lizenz klappen wird, kann ich aber nicht sagen.“

Und vorher steht ja auch noch der sportliche Aspekt. Denn nach der Pleite in der ehemaligen Landeshauptstadt ist die Westfalia nur noch Zweiter. „Und das ist auch schon gut“, hebt Haneke an. „Wir wussten, dass wir oben mitmischen können. Ich habe ohnehin nie einen großen Unterschied zum ehemaligen Nordrhein gesehen. Deshalb bin ich auch nicht verwundert, dass wir uns dort oben festbeißen.“

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