Union Solingen marschiert! Auch die Zweitvertretung vom Wuppertaler SV Borussia war nur eine Hürde, die die Truppe von Trainer Frank Zilles souverän übersprang. Auffällig war erneut, dass sich die Offensivabteilung in bestechender Verfassung befindet. Fünf Mal schlug es im Kasten der Wuppertaler ein, da schmerzten sogar die drei Gegentreffer nicht mehr sonderlich.

Union Solingen: Czajor kennt „an jedem Sonntag jemanden“

"Ein zusätzlicher Ansporn"

Christian Krumm
23. Oktober 2008, 11:57 Uhr

Union Solingen marschiert! Auch die Zweitvertretung vom Wuppertaler SV Borussia war nur eine Hürde, die die Truppe von Trainer Frank Zilles souverän übersprang. Auffällig war erneut, dass sich die Offensivabteilung in bestechender Verfassung befindet. Fünf Mal schlug es im Kasten der Wuppertaler ein, da schmerzten sogar die drei Gegentreffer nicht mehr sonderlich.

„Als Tabellenführer kann man zunächst einmal zufrieden sein, aber ein Grund zum Ausruhen ist das keineswegs“, betont Mittelfeldakteur Gabriel Czajor, der erst vor dieser Saison von der Reserve von Fortuna Düsseldorf in die Klingenstadt gewechselt ist. „Die Konkurrenz ist stark und unser Punktepolster nicht gerade groß.“

In der Tat, der VfB Speldorf sitzt den Solingern im Nacken. Deshalb betonte Czajor auch vor der Partie beim WSV: „Ich hoffe, dass wir gewinnen und auch Speldorf siegt, dann kommt es zum Knüller vor einer guten Kulisse.“ Genauso ist es gekommen und nun schauen beide Parteien gespannt dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag entgegen. „Dabei hätte ich gar nicht gedacht, dass es sofort so gut klappt“, gibt Czajor zu. „Mit den Verstärkungen, die geholt wurden, habe ich uns zugetraut, im oberen Drittel mitspielen zu können, aber mit einer Platzierung ganz oben kann man im Vorfeld nicht rechnen.“ Sein Zusatz: „Wenn wir konstant unsere Leistung bringen, ist mit uns weiter zu rechnen.“

Beim Team läuft es also, aber wie sieht es für Czajor persönlich aus? „Ich werde derzeit immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Mit den Auftritten in den ersten drei Spielen bin ich zufrieden, aber dann habe ich nachgelassen. Es ist noch viel Luft nach oben.“

Dennoch kann er beim Blick auf die Tabelle feststellen, dass er mit seinem Wechsel alles richtig gemacht hat. Zahlreiche seiner letztjährigen Teamkollegen stehen nämlich nicht so gut da. „Es ist eine attraktive Liga und ich würde fast behaupten, dass das Niveau nicht weit von der NRW-Liga weg ist, auch wenn ich noch kein Spiel dort sehen konnte“, vermutet Czajor. „Deshalb ist es kein großer Abstieg. Man freut sich, die alten Kameraden wiederzusehen. An jedem Sonntag kennt man jemanden, das ist ein zusätzlicher Ansporn.“

Autor: Christian Krumm

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