Es sollte für den VfB Hüls das Highlight der noch jungen Saison werden. Doch es wurde ein Debakel. Denn sportlich ging der Knaller gegen Siegen mit 2:3 (1:2) verloren und auch wirtschaftlich blieb der erhoffte warme Regen aus. Denn gerade einmal 430 Zuschauer kamen an den „Badeweiher“. Eine schlichtweg enttäuschende Kulisse. „Wir haben wieder alles umgeworfen, was wir uns aufgebaut haben“, ärgerte sich VfB-Trainer Klaus Täuber.

Hüls: Täuber und Most enttäuscht nach Siegen-Pleite

„Wir bestrafen uns selbst“

04. Oktober 2008, 20:27 Uhr

Es sollte für den VfB Hüls das Highlight der noch jungen Saison werden. Doch es wurde ein Debakel. Denn sportlich ging der Knaller gegen Siegen mit 2:3 (1:2) verloren und auch wirtschaftlich blieb der erhoffte warme Regen aus. Denn gerade einmal 430 Zuschauer kamen an den „Badeweiher“. Eine schlichtweg enttäuschende Kulisse. „Wir haben wieder alles umgeworfen, was wir uns aufgebaut haben“, ärgerte sich VfB-Trainer Klaus Täuber.

Denn wie in den vorherigen Partien, war gegen die Sportfreunde mehr drin. „Aber wir bestrafen uns immer selbst“, schimpfte Täuber. Hüls‘ Abteilungsleiter Dieter Most analysierte: „Wir haben in der ersten Hälfte nicht so stark gespielt, dann aber aufgeholt.“ Die Siegener gingen durch Bakary Sinaba in Führung (3.). Zwar konnte Markus Krawietz nur fünf Zeigerumdrehungen später ausgleichen, doch Daniel Cartus stellte den Abstand wieder her – 1:2 (21.). „Wir waren immer am Drücker“, resümierte Most, der nach dem Ausgleichstreffer von Ercan Kacar (50.) bereits Morgenluft schnupperte. „Aber dann kommen die plötzlich nach vorne und bestrafen unsere Unachtsamkeit.“

Der eingewechselte Hüsni Tahiri sorgte für das 3:2-Siegtor (84.). „Wir haben bislang nur ein Match verdient verloren“, ärgerte sich Most. „Es ist traurig, denn das hat die Mannschaft nicht verdient.“

Täuber war der gleichen Ansicht: „In der Zweiten Halbzeit haben wir umgestellt und hatten das Spiel im Griff. Wir hatten die Chance, zu gewinnen, aber unsere jungen Leute machen dann mal einen Fehler.“ Sein Fazit: „Wir haben immerhin schon mal zwei Tore gemacht. Allerdings sind wir wieder Rückständen hinterhergelaufen. Ich hoffe, dass die Alternativen wie Michael Planhof endlich zurückkommen.“

Und lächelnd schob er nach: „Alle Gegner wissen, dass sie gegen die kleinste Truppe der Liga auflaufen und arbeiten nur mit hohen Bällen. Wir brauchen endlich jemanden wie Michael, der die Lufthoheit besitzt.“

Wann Planhof wieder fit sein wird, steht aber noch nicht fest. Täuber: „Aber die Zeit wird kommen und dann werden wir auch unsere Erfolge feiern.“

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