In der Meisterschaft läuft es für die Germania derzeit nicht gut. Dafür haben sich die Gladbecker aber zumindest im Kreispokal behauptet. In der dritten Runde sprang ein 3:2-Sieg gegen den Bezirksligisten VfB Kirchellen (Tore: Cetin Aydin, Thomas Dannowski, Klaudio Kolakovic) heraus. DJK-Geschäftsführer Markus Bachmaier-Hoth ist damit zufrieden: „Das war in Ordnung.“

Gladbeck: Bachmaier-Hoth verzichtet auf Cup-Einspruch

„So geht es nicht weiter“

03. Oktober 2008, 08:07 Uhr

In der Meisterschaft läuft es für die Germania derzeit nicht gut. Dafür haben sich die Gladbecker aber zumindest im Kreispokal behauptet. In der dritten Runde sprang ein 3:2-Sieg gegen den Bezirksligisten VfB Kirchellen (Tore: Cetin Aydin, Thomas Dannowski, Klaudio Kolakovic) heraus. DJK-Geschäftsführer Markus Bachmaier-Hoth ist damit zufrieden: „Das war in Ordnung.“

Ganz anders sieht sein Gemütszustand aber beim Blick auf die Vereinsstrukturen aus. Denn eigentlich wollte er ja Beschwerde gegen das Aus am grünen Tisch im Westfalenpokal gegen Schermbeck einlegen (RS berichtete). Doch darauf muss der Funktionär nunverzichten. Denn nicht nur Kevin Puneßen und Hamit Kefkir waren nicht spielberechtigt, auch bei Sezer Akmisir gab es Unstimmigkeiten mit dem Pass. „Unser Einspruch hätte bestimmt Erfolg gehabt, wenn nicht noch ein Akteur dazugekommen wäre“, hebt Bachmaier-Hoth, der immer noch einen Stürmer sucht, an. „Aber weil der Fehler mit Sezer bei uns liegt, haben wir darauf verzichtet.“

Aber damit nicht genug. Er hat für einige Vorkommnisse im Verein kein Verständnis. So zum Beispiel auch dafür, dass „unsere Reserve mit acht Mann auskommen muss, obwohl fünf Leute bei der Ersten noch auf der Bank sitzen. Natürlich haben wir personelle Probleme, aber dann sollte man zumindest mit den Beteiligten sprechen und ihnen die Sache erklären.“

Doch die Kommunikation liegt brach und die „Zwote“ steht ohne Spieler da. „Die äußeren Umstände machen sich natürlich auch bei der Leistung bemerkbar“, weiß Bachmaier-Hoth, dass die Mannschaft ein funktionierendes Umfeld benötigt. „Deshalb muss der Club endlich näher zusammenrücken. Wenn das nicht im Interesse der Verantwortlichen liegt, müssen wir die Sache sein lassen. Aber so geht es nicht weiter.“

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