Es kitzelt ganz schön in Duisburg. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember, gastiert der Erste der schon skandalös unbefriedigend krummen Bundesligatabelle beim amtierenden Deutschen Meister 1.FFC Frankfurt im Stadion am Brentanobad.

FCR: Sieg beim Meister Pflicht - Jetzt kitzelt "Mainhattan"!

og
09. Dezember 2005, 18:31 Uhr

Es kitzelt ganz schön in Duisburg. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember, gastiert der Erste der schon skandalös unbefriedigend krummen Bundesligatabelle beim amtierenden Deutschen Meister 1.FFC Frankfurt im Stadion am Brentanobad.

Es kitzelt ganz schön in Duisburg. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember, gastiert der Erste der schon skandalös unbefriedigend krummen Bundesligatabelle beim amtierenden Deutschen Meister 1.FFC Frankfurt im Stadion am Brentanobad. Nach den 90 Minuten werden die FCR-Verantwortlichen wissen, ob sie weiter in der Titelverlosung sind oder ob man sich voll und ganz auf den Pokalwettbewerb - wo man am letzten Wochenende durch ein 4:2 nach Verlängerung gegen den HSV das Halbfinale erreichte - konzentrieren kann. Bei einer Niederlage ist der Ofen aus, schon ein Remis ist viel zu wenig, durch die selbstauferlegten Unentschieden in München, Freiburg und zuhause gegen Potsdam muss (!) die Truppe von Coach Dietmar Herhaus in der Bankenmetropole gewinnen.
Die Cup-Vorschlussrunde "hat der Rumelner Frauenfußball in den letzten Jahren nunmehr sechs mal erreicht", betont Ferdi Seidelt, FCR-Vorsitzender. Sportvorstand Dieter Oster dazu: "Mit dem Erreichen der Runde der letzten Vier sind wir voll im Soll - jetzt folgt die Kür." Klar ist, DFB-Vertreter Willi Hink gab auf Nachfrage bekannt: "Die Auslosung findet am Mittwoch, 21.Dezember, in der Allianz-Arena in München in der Halbzeit des Pokalspiels München - Hamburg statt."
Nicht vorbei gehen kann Herhaus in Frankfurt an einer Lira Bajramaj, die gegen Hamburg gleich zwei Elfmeter versenkte. "Wie couragiert Lira Verantwortung übernommen und wie sie auf der Außenbahn gekämpft hat, war überragend. Man darf nicht vergessen, dass sie gerade einmal 17 Jahre alt ist." Allerdings schon A-Nationalspielerin - offenbar nicht unverdient. Herhaus konstatierte die gewünschte Rehabilitation durch den Pokalfight: "Meine Mannschaft hat die schlechte Leistung von Freiburg durch couragierten Kampf vergessen gemacht, jetzt konzentrieren wir uns auf den Bundesliga-Gipfel in Frankfurt"

Autor: og

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