B1-Bamboule! Die steht an in der Frauen-Bundesliga. Die SG Schönebeck empfängt den FCR Duisburg, Tabellenführer und Anwärter auf beide Titel. Tatort: Stadion am Stoppenberger Hallo, ab 14 h. SGE-Coach Ralf Agolli macht deutlich, was er will:

SGE: Revier-Gigant FCR Duisburg kommt zur B1-Bamboule

og
29. Oktober 2005, 11:05 Uhr

B1-Bamboule! Die steht an in der Frauen-Bundesliga. Die SG Schönebeck empfängt den FCR Duisburg, Tabellenführer und Anwärter auf beide Titel. Tatort: Stadion am Stoppenberger Hallo, ab 14 h. SGE-Coach Ralf Agolli macht deutlich, was er will: "Duisburg soll reif sein."

B1-Bamboule! Die steht an in der Frauen-Bundesliga. Die SG Schönebeck empfängt den FCR Duisburg, Tabellenführer und Anwärter auf beide Titel. Tatort: Stadion am Stoppenberger Hallo, ab 14 h. SGE-Coach Ralf Agolli macht deutlich, was er will: "Duisburg soll reif sein." Übersetzt, endlich soll das agollische Vorhaben, einen Großen vor das komplett vor das Knie zu treten, in die Tat umgesetzt werden, im Pokal klappte es zuletzt fast gegen Potsdam. Jetzt kommt der FCR.
Der 44-Jährige spricht von "Eigendynamik", die sich entwickeln kann. Wie gegen Potsdam oder auch beim 1:2 gegen den amtierenden Meister 1.FFC Frankfurt. Dafür muss lange der Laden hinten dicht gehalten werden. Nicht leicht für Carina Chojnacki, Steffi Schubert, Dani Arndt und Sabrina Duhme gegen FCR-Raketen wie Inka Grings, Shelley Thompson oder einen Außenturbo wie Jennifer Oster. Neben der Eigendynamik sieht Agolli auch "Brisanz", dazu noch "Emotionen", die hoch kochen könnten. Kein Wunder, in Essen spielt ein ganzes Rudel ehemaliger FCR-Kickerinnen. Der renommierte Reviernachbar wird die Kulisse anheizen, mindestens zwei Busse werden vollgepackt mit Fans. Stimmung, die man auch auf dem Feld sehen soll. "Körperbetontheit", diktiert der Ex-Krayer das nächste Stichwort.
Eine Hilfsmaßnahme wird parallel initiiert. Manager Willi Wißing: "Nach der tollen Unterstützung, die wir in den letzten Heimspielen von den Zuschauern erfahren haben, möchten wir etwas davon zurückgeben. Da viele Familien zum Sportpark am Hallo kommen, wollen wir die Aktion Lichtblicke von Radio Essen und den Lokalsendern in NRW unterstützen." Hintergrund: Besondere Berücksichtigung finden Familien, die in eine aussichtslose Misere geraten sind und dringend finanzielle Unterstützung benötigen, um ihren Lebensalltag meistern zu können. Aus diesem Grund gehen 25 Cent von jeder verkauften Eintrittskarte gegen den Spitzenreiter an Lichtblicke. Wißing: "Auch deshalb hoffen wir auf viele Zuschauer." Der derzeitige Saisonrekord wurde beim Match Duisburg gegen Potsdam mit 1520 Anhängern aufgestellt und "soll gebrochen werden", wie Wißing fordert. Wenn das geschieht, wird die "Wohnbau e.G.", der "Ärmelsponsor" der SGS, den gleichen Betrag noch einmal spenden. Dazu gibt es für alle Moskito-Fans, die eine Eintrittskarte vom Eishockey-Spiel gegen Straubing vorlegen, ermäßigten Eintritt. Dem Gast soll also nichts bleiben: Keine Fan-Bestmarke, Punkte erst recht nicht - abwarten!

Autor: og

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