Der TuS Holsterhausen hat es geschafft! Mit einem 4:0-Erfolg über die Sportfreunde Katernberg krönte die Truppe von Trainer Christian Rolnik eine überragende Saison und steigt in die Bezirksliga auf. Mit 33 Treffern maßgeblich verantwortlich für den zweiten Tabellenplatz: Goalgetter Hendrik Hildebrand. Gegenüber RS online erläutert der Sturm-Tank sein Erfolgs-Geheimnis und die Methoden des Aufstiegs-Trainers.

Essen: Hendrik Hildebrand über den Aufstieg mit TuS Holsterhausen

"Haben nur vier, fünf Führungsspieler"

Aaron Knopp
02. Juni 2008, 17:49 Uhr

Der TuS Holsterhausen hat es geschafft! Mit einem 4:0-Erfolg über die Sportfreunde Katernberg krönte die Truppe von Trainer Christian Rolnik eine überragende Saison und steigt in die Bezirksliga auf. Mit 33 Treffern maßgeblich verantwortlich für den zweiten Tabellenplatz: Goalgetter Hendrik Hildebrand. Gegenüber RS online erläutert der Sturm-Tank sein Erfolgs-Geheimnis und die Methoden des Aufstiegs-Trainers.

Hildebrand über: Den Überraschungs-Effekt: "Ich bin in eine Mannschaft gekommen, die knapp dem Abstieg entronnen ist und da habe ich uns auch in dieser Saison eingestuft, vielleicht ein Platz im Mittelfeld, mehr aber nicht. Nach dem tollen Saisonstart haben wir dann aber zum Ende der Hinrunde angefangen, zu träumen. Eigentlich würde ich zwar sagen, dass wir nur vier, fünf echte Führungsspieler in der Truppe haben, aber der Rest der Truppe hat sich einfach an denen hochgezogen. Sicherlich hatten wir über die ganze Saison dabei auch das nötige Glück, die entscheidende Spiele zu gewinnen."

Seine 33 Tore: "Das ist ganz klar ein Verdienst der Mannschaft. Ich bin in meiner Spielweise ja auch ganz stark davon abhängig, wie gut ich eingesetzt werde. Wenn da keine Flanken kommen, kann ich auch nicht so treffen - da waren nicht viele Alleingänge dabei. Außerdem haben wir natürlich ganz stark von unserer super Abwehr profitiert."

Trainer Christian Rolnik: "Ihm gebührt ein ganz großer Anteil an diesem Erfolg. Vor allem, weil er es verstand, uns bisweilen schon mal richtig den Kopf zu waschen. Wenn er denkt, dass einer keinen Fußball spielen kann, sagt er ihm das zwar ins Gesicht, versucht dann aber aufzuzeigen, wie sich jeder mit seinem Mitteln individuell verbessern kann. Das habe ich in der Form noch nicht erlebt, war aber mit Sicherheit ganz wichtig für uns."

Die Perspektiven in der Bezirksliga: "Für uns geht es nur um den Klassenerhalt, denn da spielen wir jeden Sonntag gegen Mannschaften wie Katernberg. Mit der ein oder anderen Verstärkung können wir das Ziel aber erreichen, denke ich. Mit allen anderen Sachen haben wir nichts zu tun, um den Aufstieg sollen sich andere kümmern. Das traue ich schon eher unserem Mitaufsteiger Union Frintrop zu, mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen vom FSV Kettwig und den Neuverpflichtungen, die sie jetzt noch dazubekommen."

Autor: Aaron Knopp

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