Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sportchef Bruno Hübner glaubt an 34 MSV-Punkte

"Das war doppelt hart"

RS
28. April 2008, 16:56 Uhr

Die Hoffnung stirbt zuletzt. "Ich glaube immer noch daran, dass wir uns retten und am Ende 34 Punkte erreichen.

Wir sind durchaus in der Lage, die Auswärtsspiele in Nürnberg und Frankfurt zu gewinnen, wenn uns so eine Leistung wie in Bochum gelingt." Allerdings sollte der "Schönheitsfehler", nämlich grob fahrlässig mit den Möglichkeiten umzugehen, vermieden werden.

Hübner: "Den Ausgleich hatte ich ehrlich gesagt auch einige Minuten nach dem Abpfiff noch nicht verdaut. Das war hart und sogar doppelt hart, weil die Konkurrenz gepunktet hat." Allerdings relativierte der ehemalige Lauterner Profi: "Nach wie vor sind wir drei Punkte hinter dem rettenden Platz, wir glauben weiter an uns. Der Auftritt der Mannschaft war der beste Beweis dafür."

Was fehlte, war der K.O.-Schlag für spät aufgewachte Bochumer. "Wir haben vergessen, das zweite oder sogar dritte Tor zu machen. So haben wir uns in einem sehr guten Auswärts-Match selbst um den Lohn gebracht." Die dickste Szene hatte Christian Tiffert auf dem Schlappen, freier kann ein Spieler in der Bundesliga wohl nicht mehr vor dem Kasten auftauchen. "Das ist schwer zu erklären", meinte der Sport-Chef, "der Torwart hat schon eine Ecke angeboten, Christian hatte sicherlich eine Idee im Kopf und sie verkehrt umgesetzt. Er hat René Renno den Ball genau in die Arme gespielt. Tiffi ist sicher nicht der absolute Torjäger, aber wir hatten auch andere Szenen. Dass wir sie nicht genutzt haben, trägt sicher dazu bei, dass wir unten stehen."

Die Tatsache, dass Energie Cottbus das Ost-Duell mit Rostock gewann, ist für Hübner kein Anlass, die Boris Prasnikar-Elf als gerettet abzuhaken. "Das war sicherlich ein Riesen-Schritt, aber sie haben noch drei Auswärtsspiele vor der Brust. Sie sind sicher noch nicht ganz weg. Grundsätzlich hat sich in der Tabelle eigentlich nichts geändert."

Autor: RS

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