In Sachen Zukunft kann man beim WSV Borussia II noch nicht so recht planen, schließlich dürfte das Rennen um Platz elf erst am letzten Spieltag entschieden werden. Doch sicher dürfte sein, dass die Truppe in der kommenden Saison ein neues Gesicht haben wird. Schließlich empfehlen sich aus der aktuellen A-Jugend gleich mehrere Kicker für höhere Aufgaben – nicht nur aufgrund des Aufstiegs in die U19-Bundesliga.

WSV II: Youngster-Trio macht auf sich aufmerksam

Tumani: "Kein Risiko"

gri
25. April 2008, 23:10 Uhr

In Sachen Zukunft kann man beim WSV Borussia II noch nicht so recht planen, schließlich dürfte das Rennen um Platz elf erst am letzten Spieltag entschieden werden. Doch sicher dürfte sein, dass die Truppe in der kommenden Saison ein neues Gesicht haben wird. Schließlich empfehlen sich aus der aktuellen A-Jugend gleich mehrere Kicker für höhere Aufgaben – nicht nur aufgrund des Aufstiegs in die U19-Bundesliga.

Auch beim 3:1-Erfolg des Förderteams gegen die SG Wattenscheid 09 konnten gleich mehrere Talente auf sich aufmerksam machen. "Die Jungs haben sich gut gezeigt. Man muss abwarten, wie die Gesamt-Situation aussieht", könnte sich Trainer Ayhan Tumani sogar schon für die laufende Serie erste Einsätze vorstellen. Davon wäre vor allem ein Trio betroffen, das schon seit längerem zwei bis drei Mal pro Woche mit dem Oberliga-Team trainiert: Karoj Sindi, Marko Nikolic und Markus Poloczek, der sich neben Ramiz Pasiov und Nermin Jonuzi gegen Wattenscheid in die Torschützenliste eintrug. "Sie sind Leistungsträger in der U19 und machen einen guten Eindruck", befindet Tumani.

Wohl wissend, dass in den kommenden Endspiel-Wochen vorrangig die Routiniers gefragt sein werden. So auch am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim Tabellen-Nachbarn Aachen II. "Die haben eine ähnliche Entwicklung wie wir genommen. Sie haben schlecht angefangen, dann die Kurve gekriegt und liefern nun eine passable Rückrunde ab", erklärt der Linien-Chef.

Der darf mit Unterstützung von oben rechnen, da das Regionalliga-Team spielfrei ist. "Die Akteure mit wenig Spielpraxis werden sicherlich dabei sein", bemerkt Tumani. Stammspieler sollen aber nicht zum Einsatz kommen: "Für die Erste geht es in den kommenden Wochen um richtig viel, da wollen wir kein Risiko eingehen."

Autor: gri

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