Mit dem 1:0-Erfolg im Kreispokal beim VfB Hüls hat der SV Schermbeck sein Selbstvertrauen wieder etwas aufpoliert. Denn das hatte bei der 0:5-Klatsche in Delbrück schon ordentlich gelitten.

Schermbeck: Cup-Erfolg nach Delbrück-Debakel

Knipser Bendig plant langfristig beim SVS

tr
12. April 2008, 09:20 Uhr

Mit dem 1:0-Erfolg im Kreispokal beim VfB Hüls hat der SV Schermbeck sein Selbstvertrauen wieder etwas aufpoliert. Denn das hatte bei der 0:5-Klatsche in Delbrück schon ordentlich gelitten. "Nach dem Debakel beim DSC tat es uns sehr gut", pustet Pierre Bendig tief durch.

Kein Wunder, denn der Stürmer des SVS besorgte gegen den Nachbarn den goldenen Cup-Treffer und beendete seine torlose Zeit.

Und der Einschlag war auch gleichzeitig Eigenwerbung für den ehemaligen Erkenschwicker. Denn am heutigen Donnerstag wird er sich mit Manager Michael Benninghoff, der dann von seinem Schalke-Trip nach Barcelona zurück ist, zusammensetzen, um die Vertragsgespräche zu forcieren. "Ich würde gerne bleiben", beknnt sich Bendig. "Ich denke auch, dass wir uns einigen werden." Die Finanzen werden dabei allerdings nicht im Vordergrund stehen, der Knipser plant eher für die Zukunft.

"Zwei, drei Jahre möchte ich schon noch spielen, dann aber auch gerne ins Trainer-Geschäft einsteigen. An der Seite unseres Coachs Martin Stroetzel angelernt zu werden, wäre dann nicht verkehrt." Übersetzt: Bendig sieht auch seine mittelfristige Zukunft in Schermbeck.

Nicht einmal kurzfristig will indes Yakub Köse bleiben. Den Regisseur zieht es zum Ligagefährten FC Gütersloh. "Schade, damit verlieren wir unsere Kreativzentrale", bedauert Bendig den Wechsel. Und zusammen mit Rainer Hackenfort (SuS Stadtlohn) und Sebastian Hahn (Westfalia Herne, siehe auch Bericht auf dieser Seite) verlieren die Dorstener gleich drei Stammkräfte. "Da muss der Club reagieren, aber das wird er auch", ist sich Bendig sicher, dass Benninghoff adäquaten Ersatz für das trio präsentieren wird.

Ungeklärt ist damit nur noch der Verbleib von Abräumer Christopher Nachtwey und dem Spielenden "Co" Dirk Cholewinski. Das Letzterer in den Kaderplanungen keine Rolle mehr spielt und nur noch als Assistent Stroetzel arbeiten soll, bleibt abzuwarten, wie sich der 37-Jährige entscheiden wird.

Überlegungen, die für Bendig angesichts der sportlichen herausforderung NRW-Liga derzeit keine Rolle spielen. Denn der Goalgetter blickt bereits auf das anstehende Match gegen die Reserve von Rot-Weiss Ahlen. "Das ist ein direkter Konkurrent, gegen den wir unbedingt gewinnen müssen."

Autor: tr

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