Was die Zukunft angeht, steht für den MSV Duisburg II und für Mittelfeldspieler Christopher Seiffert noch alles in den Sternen. Während die Zebras angesichts eines happigen Punkte-Rückstands auf die begehrten Quali-Ränge schon eine größere Positiv-Serie benötigen, muss Seiffert schlüssige Argumente abliefern, um eine Vertrags-Verlängerung voranzutreiben.

MSV II: Seifferts Vertrag läuft aus

"Mache Bleiben nicht von der Liga abhängig"

tt
08. April 2008, 09:12 Uhr

Was die Zukunft angeht, steht für den MSV Duisburg II und für Mittelfeldspieler Christopher Seiffert noch alles in den Sternen. Während die Zebras angesichts eines happigen Punkte-Rückstands auf die begehrten Quali-Ränge schon eine größere Positiv-Serie benötigen, muss Seiffert schlüssige Argumente abliefern, um eine Vertrags-Verlängerung voranzutreiben.

"Mir gefällt es beim MSV", sagt der ehemalige Schalker, "hier kann man sich entwickeln, die nötige Perspektive ist vorhanden. Ich mache ein mögliches Bleiben nicht von der Liga abhängig, allerdings hat es bisher noch keine Gespräche gegeben." Was angesichts der sportlichen Unklarheit kaum verwunderlich ist. Seiffert: "Dass mein Vertrag im Juni ausläuft, belastet mich nicht. Ich konzentriere mich voll auf die letzten Spiele und mache mir keine großen Gedanken. Nach wie vor ist es möglich, das Ziel zu erreichen."

Mit weiteren Spielen wie zuletzt gegen Dattenfeld (0:1) wird es allerdings schwer. "Da haben wir ein blödes Kullertor kassiert. Wir spielen durchaus attraktiv, erarbeiten uns Chancen, Einsatz und Kampfgeist sind da. Aber der letzte Tick zum Erfolg fehlt", zeigt der 23-Jährige auf. Seiffert: "Wir müssen das Glück erzwingen." Für ihn persönlich liefen die letzten Wochen im Zick-Zack-Kurs. Gegen Kölns U23 stand Seiffert nicht im Aufgebot, weil mehrere Jung-Profis aufgestellt wurden, gegen Dattenfeld durfte er 30 Minuten ran. "Auch deswegen mache ich mir keinen Kopf. Ich muss mich immer wieder neu beweisen und auch akzeptieren, Mal draußen zu sein."

Autor: tt

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