Nach dem Sieg des FC Bayern München in der Champions League gegen den RSC Anderlecht haben die belgischen Zeitungen entrüstet reagiert. Die

Makaay-Elfmeter erhitzt die belgischen Gemüter

dit
11. Dezember 2003, 12:18 Uhr

Nach dem Sieg des FC Bayern München in der Champions League gegen den RSC Anderlecht haben die belgischen Zeitungen entrüstet reagiert. Die "La Soir" nannte den RSC "Opfer eines großzügig zugestandenen Strafstoßes".

Nach der 0:1-Niederlage des RSC Anderlecht in der Champions League gegen den FC Bayern München zeigt sich Belgien schockiert. In der 42. Minute hatte Roy Makaay den deutschen Rekordmeister in Führung gebracht und den belgischen Klub damit aus dem Wettbewerb geschossen. Die belgische Presse titelte einen Tag nach dem Aus des RSC mit entrüsteten Schlagzeilen.

La DerniSre Heure-Les Sports (Brüssel): Eine kolossale Ungerechtigkeit. Ein zweifelhafter Elfmeter lässt die Träume von Anderlecht platzen.

Le Soir (Brüssel): Anderlecht verlässt Europa erhobenen Hauptes. Wie schon in Lyon fällt der belgische Rekordmeister einem dem Gegner großzügig zugestandenen Strafstoß zum Opfer.

Het Laatste Nieuws (Brüssel): Bitterer Abschied von Europa. Mit einem federleichten Strafstoß als frühes Weihnachtsgeschenk verhalf Kim Milton Nielsen Bayern zu einem Platz im Achtelfinale. Eine harte Nuss für den RSC Anderlecht, der Europa verlässt in dem Gefühl, reingelegt worden zu sein.

Het Nieuwsblad (Brüssel): Für Anderlecht ist das Abenteuer vorbei, aber der Nachgeschmack ist besonders bitter. Es ist zu fragen, ob Herr Nielsen das gleiche Foul auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls mit einem Elfmeter geahndet hätte.

Gazet van Antwerpen (Antwerpen): Dummer Elfmeter besiegt mutiges Anderlecht. Dieser FC Bayern war zu packen.

Vers l'Avenir (Namur): Schiedsrichter Nielsen entschied das Spiel durch einen imaginären Elfmeter.

Autor: dit

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