Nach drei durch seinen Muskelfaserriss verpassten Spielen rückte Björn Schlicke wieder ins Duisburger Deckungs-Zentrum und erwies sich in Bremen als Turm in der Schlacht.

MSV: Kurz-Interview mit "Turm" Björn Schlicke

"Eigentlich war es ein Befreiungsschlag"

tt
01. April 2008, 09:03 Uhr

Nach drei durch seinen Muskelfaserriss verpassten Spielen rückte Björn Schlicke wieder ins Duisburger Deckungs-Zentrum und erwies sich in Bremen als Turm in der Schlacht.

RevierSport unterhielt sich vor der Abfahrt des Busses mit dem ehemaligen Kapitän.

Björn Schlicke, der erhoffte Überraschungs-Sieg ist endlich gelungen!
Das ist richtig, mir sind auch einige Steine vom Herzen gefallen, als der Schiedsrichter endlich abgepfiffen hat. Es kommt nicht so häufig vor, dass du in Bremen gewinnst, zumal du mit dem Rücken zur Wand standest.

Waren Sie verwundert, dass es in der ersten Halbzeit so einfach gewesen ist?
Eigentlich nicht, weil wir gut agiert, die Räume eng gemacht haben und verdient in Führung gegangen sind. Sicherlich war es in der zweiten Halbzeit dann extrem eng, weil Werder drückte und wir uns nur noch auf das Kontern verlegt haben. Aber es hat ja geklappt.

Ein Assist-Point geht an Sie. Das Tor von Ishiaku wurde durch Ihren klugen Pass vorbereitet.
Kluger Pass? Wenn man das so sehen will, gerne. Aber eigentlich war es nur ein Befreiungsschlag. Ich wollte den Ball nur aus der Gefahrenzone dreschen. Und irgendwie ist er dann bei Mana gelandet, der das Tor machte.
Trotzdem bringt der Erfolg an der Weser nichts, wenn Freitag gegen Cottbus ein Dämpfer kommt, richtig?
Da müssen wir auf jeden Fall Ruhe bewahren und nachlegen. Gegen Energie können wir den Dreier aus Bremen vergolden. Das ist uns bisher nach einem Sieg nicht gelungen, deshalb müssen wir damit jetzt anfangen.

Autor: tt

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