Die Verlierer des ersten Spieltags im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben am Donnerstag zurückgeschlagen. Sowohl der Vorrundenzweite Eisbären Berlin als auch Meister Adler Mannheim und die DEG Metro Stars glichen am Gründonnerstag in den Viertelfinal-Serien nach dem Modus

DEL: Play-off-Viertelfinals sind wieder offen

DEG schlägt die Ice Tigers

sid
20. März 2008, 23:06 Uhr

Die Verlierer des ersten Spieltags im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben am Donnerstag zurückgeschlagen. Sowohl der Vorrundenzweite Eisbären Berlin als auch Meister Adler Mannheim und die DEG Metro Stars glichen am Gründonnerstag in den Viertelfinal-Serien nach dem Modus "best of seven" zum 1:1 aus.

Die Eisbären eroberten dabei mit einer imponierenden Leistung den Heimvorteil zurück. Der Meister von 2005 und 2006 setzte sich bei den Hamburg Freezers souverän mit 7:4 (3:0, 2:2, 2:4) durch und nahm Revanche für das 2:4 in Berlin am Dienstag. Titelverteidiger Mannheim und die DEG Metro Stars korrigierten ihre Fehlstarts vom Dienstag ebenfalls: Mannheim bezwang die Kölner Haie 2:1 (0:0, 2:1, 0:0), die DEG bezwang Vorrundenprimus Nürnberg Ice Tigers 3:1 (1:1, 0:0, 2:0). Die zweite Partie zwischen Iserlohn Roosters und den Frankfurt Lions geht in die Verlängerung.

In Hamburg stellten die Gäste schnell klar, dass es keine Wiederholung des überraschenden 4:2-Sieges der Freezers am Dienstag geben wird. Ein "Doppelschlag" von Nathan Robinson und Tyson Mulock (beide 7.) innerhalb von nur sieben Sekunden brachte Berlin mit 2:0 in Führung, noch im ersten Drittel sorgte Florian Busch bereits für eine Vorentscheidung (16.). Deron Quint (21.) und Robinson (24.) legten nach, ehe Benoit Gratton (26.), Vitalij Aab (36.) und Daniar Dschunussow (45.) für die Freezers verkürzten. Andrew Roach sorgte 17 Sekunden später für das 3:6, das folgende Tor von Peter Sarno (50.) blieb Ergebniskorrektur, denn Sven Felski (54.) stellte den Endstand her.

Nach einem 3:4 zum Auftakt und einem torlosen ersten Drittel geriet der Meister aus Mannheim gegen die Kölner durch ein Tor von Mirko Lüdemann (27.) in Rückstand. Tomas Martinec (35.) und Richard Girard (37.) schafften innerhalb von 133 Sekunden die Wende, Köln kam im Anschluss nicht mehr zurück ins Spiel.

Vor der enttäuschenden Kulisse von 6112 Zuschauern in Düsseldorf wurde Patrick Reimer mit den Toren zum 2:1 und 3:1 (41. /57.) zum Mann des Abends. Das schnelle Führungstor der Ice Tigers durch Florian Keller (6.) hatte die DEG, die in Nürnberg mit 1:2 verloren hatte, im ersten Drittel postwendend mit dem Ausgleich durch Brandon Reid (7.) gekontert.

Autor: sid

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