Interessante Partien stehen heute vor allem in Günnigfeld, Heven und Sodingen an. Während die Mengeder in Günnigfeld und Waltrop in Witten den Kampf um Platz vier fortführen, rückt der Verlierer der Begegnung Sodingen gegen Phönix Eving bedrohlich nah an die Abstiegszone.

Landesliga Westfalen 3: Die Vorschau

„David gegen Goliath“

15. März 2008, 20:18 Uhr

Interessante Partien stehen heute vor allem in Günnigfeld, Heven und Sodingen an. Während die Mengeder in Günnigfeld und Waltrop in Witten den Kampf um Platz vier fortführen, rückt der Verlierer der Begegnung Sodingen gegen Phönix Eving bedrohlich nah an die Abstiegszone.

VfB Günnigfeld – Mengede 08/20
„Das ist die dritte Rechnung, die wir aus der Hinrunde noch zu begleichen haben“, geht Marco Ostermann, Sportlicher Leiter des VfB, hochmotiviert in die Partie gegen Mengede. Wenn seiner Mannschaft der vierte 2:1-Erfolg in Serie gelänge, wäre die Günnigfelder Welt vollends in Ordnung. Doch auch die Mengeder sind optimal in das Fußballjahr gestartet. Sechs Punkte und sechs Tore lassen die Brust breit werden. „Wir sind jetzt aber nicht euphorisch geworden, sondern haben einfach konzentriert weitergearbeitet”, weiß Trainer Mario Plechaty um die Schwere der Aufgabe, auch beim VfB zu bestehen.
TuS Heven – Teutonia Waltrop
Nachdem die defensive Ausrichtung des TuS mit dem Sieg beim Tabellenführer belohnt wurde, will Trainer Özgür Gökce auch gegen Waltrop daran festhalten. „Teutonia ist ein sehr starker Gegner, daher wollen wir uns erst einmal keine Blöße in der Deckung geben.“ Mit dem Schwung des Sieges gegen den TuS Eving will Gästetrainer Heiko Sulzbacher auch in Witten gewinnen. „Wir haben gezeigt, dass wir guten Fußball spielen können“, ist er davon überzeugt, gegen einen der direkten Konkurrenten um Platz vier gute Karten zu haben.

RW Leithe – Erler SV
In Leithe gilt die Politik der kleinen Erfolgserlebnisse. Ein Punkt aus dem Spiel gegen Phönix ist ein solches, das weiteren Druck vom Tabellenletzten nimmt. Da die Planungen für die Bezirksliga schon laufen, kann die Elf jedes Spiel ganz befreit angehen. Das gilt nicht für den Erler SV. Zwar schaffte Ede Demps Team wieder den Anschluss an das rettende Ufer, „doch müssen wir nun nachlegen“, fordert der Trainer. „Jetzt gilt es, den nächsten Schritt in die richtige Richtung zu machen.“
WSV Bochum – Eintracht Gelsenkirchen
Um doch noch die Klasse zu halten, muss der WSV zu alter Heimstärke zurückkehren. Unter Ex-Coach Thorsten Legat waren die Werner mal über ein Jahr an der Heinrich-Gustav-Straße ungeschlagen. Genau da will Trainer Ralf Fischer wieder hin. Die aktuelle Torfabrik der Liga stammt nicht aus Aplerbeck oder Eving, sondern aus Gelsenkirchen. Jeweils fünf Treffer schenkte Frank Conradis Mannschaft den bisherigen Gegnern 2008 ein. Der sichere Mittelfeldplatz erleichtert die Aufgabe beim WSV zusätzlich, denn auch eine Niederlage wäre kein Beinbruch.

Aplerbecker SC – SSV Südfeldmark
Als „feige“ hatte Hannes Wolf die Spielweise des ASC bei der Niederlage gegen Heven charakterisiert. „Wir müssen wieder unsere Lockerheit finden“, wünscht er sich ein baldiges Ende der Minusserie. „In der Pause hatten wir vielleicht zu viel Zeit, uns Gedanken zu machen“, vermutet der Spielertrainer, dass sich einige erst über Weihnachten mit dem möglichen Aufstieg wirklich vertraut gemacht haben und sich damit etwas schwer tun. Genau darauf setzt auch Gästetrainer Kai Dworecki, der die Partie als Duell „David gegen Goliath“ bezeichnet. „Ich bin gespannt, wie die mit der Situation jetzt umgehen.“ Der SSV wird ganz relaxt ins Waldstadion reisen, „denn die Punkte haben wir sowieso nicht auf dem Tacho.“ Doch würden die Karten vor jedem Spiel auch immer neu gemischt, sieht Dworecki seine Elf nicht als chancenlos an.
TuS Eving – VfB Habinghorst
Verärgert über die eigene Leistung, die Undiszipliniertheiten und die Gangart der Waltroper hat der TuS Eving die Woche verbracht. Daher soll gegen Habinghorst wieder ordentlicher Fußball gespielt werden, um dem ASC weiter im Nacken zu sitzen. In Castrop hat Dieter Beleijews Mannschaft die günstige Position vor der Rückrunde schnell verspielt. Nach nur einem Sieg aus den letzten vier Partien ist der Vorsprung auf Platz 14 arg zusammengeschmolzen. Daher sollte gegen den TuS etwas Zählbares herausspringen.

Hombrucher SV – TuS Wengern
„Wengern ist ein unangenehmer Gegner“, schaut HSV-Coach Samir Habibovic auf die heutige Partie. „Aber wir wollen einfach weiter so Fußball spielen, wie wir es in der Hinrunde meist getan haben und über Außen zum Erfolg kommen“, hat er ein relativ gutes Gefühl, als Sieger den Platz zu verlassen., Die Hochachtung vor dem Gastgeber lässt vermuten, dass auch Wengerns Murat Esbe dieses Gefühl hat. „Ein Punkt wäre wunderschön“, setzt er aber auf die in den letzten beiden Partien außerordentlich stabile Deckung, die in diesem Jahr noch keinen Treffer zugelassen hat.
SV Sodingen – Phönix Eving
Im unteren Mittelfeld geht es heute in Herne darum, nicht in die Abstiegszone zu rutschen. Evings Trainer Andreas Müller fordert deshalb von seiner Mannschaft, wieder einfachen Fußball zu spielen und so zum Erfolg zu kommen. „Sodingen ist vor allem bei Standards gefährlich, da müssen wir auf der Hut sein.

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