„Das war absolut zu wenig, wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, kommentierte TuS Evings Trainer Karsten Gowik das 2:3 seiner Mannschaft bei Teutonia Waltrop. „Wir haben endlich eines der Teams von oben besiegt und gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben“, bilanzierte sein deutlich besser gelaunter Gegenpart Heiko Sulzbacher den verdienten Erfolg seiner Elf.

Teutonia Waltrop - Tus Eving 3:2 (2:1)/Verdient

„Den Schneid abkaufen lassen“

kub
09. März 2008, 22:19 Uhr

„Das war absolut zu wenig, wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, kommentierte TuS Evings Trainer Karsten Gowik das 2:3 seiner Mannschaft bei Teutonia Waltrop. „Wir haben endlich eines der Teams von oben besiegt und gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben“, bilanzierte sein deutlich besser gelaunter Gegenpart Heiko Sulzbacher den verdienten Erfolg seiner Elf.

[box_rsprint]Dabei sah es in den ersten Minuten so aus, als werde der Gast die Teutonia überrollen. Die Evinger ergriffen sofort die Initiative und kamen schnell zu gefährlichen Szenen durch Karim Bouzerda (2. und 4.). Nach einer Viertelstunde ließ der Druck allerdings nach. Mit großem und teilweise grenzwertigem Körpereinsatz brachten die Waltroper den TuS aus dem Konzept und kamen selber zu ersten Chancen durch Michael Breuer, der zwei Fehler in der Evinger Spieleröffnung aber nicht gewinnbringend nutzen konnte. Mittlerweile verteilten sich die Spielanteile gleichwertig und so kam die Führung für die Gastgeber nicht überraschend. Einen Freistoß von Breuer verwertete Maik Sprenger nach 27 Minuten mit freundlicher Unterstützung von Keeper Sascha Piontek per Kopf zum 1:0.

Die Antwort des Tabellenzweiten folgte auf dem Fuß. Nach feinem Pass von Andre Heitmeier nutzte Bouzerda seine dritte Gelegenheit zum Ausgleich (28.). Das brachte aber keine Sicherheit in das Evinger Spiel. Zwar hatte Gowiks Team mehr Ballbesitz, doch häuften sich die Ungenauigkeiten im Aufbau. Die klareren Aktionen zeigte die Teutonia. Breuer scheitere in der 37. Minute noch am Pfosten, seine tolle Vorarbeit verwertete aber wenig später Tobias Brouwer zum 2:1.

Aus der Kabine kamen die Evinger wieder etwas lebhafter und hatten auch Möglichkeiten, von denen die beste ein Lattenschuss von Heitmeier war (59.). Aber mit Kontern blieben die Waltroper stets gefährlich und einer von diesen führte in Minute 61 mit dem zweiten Tor von Maik Sprenger zum 3:1.
Wer jetzt ein Aufbäumen und eine Schlussoffensive des TuS erwartet hatte, wurde enttäuscht. Rafael Wrosok gelang zwar noch das 2:3 nach einer Standardsituation, doch der Sieg der Teutonen geriet nicht mehr wirklich in Gefahr, weil sie in der Defensive sicher standen.

Das Ende eines unterhaltsamen Fußballnachmittags wurde dann noch unnötig hektisch und endete mit Platzverweisen für Tim Schwarz, Karim Bouzerda und Stefan Knößl.

Autor: kub

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