Der Wattenscheider Pokal-Auftritt in Münster (2:3) lieferte noch keine endgültigen Rückschlüsse auf den Punktspiel-Start gegen Dröschede in rund zwei Wochen. Trainer Dirk Helmig:

Wattenscheid: Pokal als Horizont-Erweiterung

Torwart-Würfel sind noch nicht gefallen

tt
14. Februar 2008, 15:52 Uhr

Der Wattenscheider Pokal-Auftritt in Münster (2:3) lieferte noch keine endgültigen Rückschlüsse auf den Punktspiel-Start gegen Dröschede in rund zwei Wochen. Trainer Dirk Helmig: "Bei uns haben noch viele Leute aus Verletzungs-Gründen gefehlt, deswegen wird sich das Gesicht des Teams sicherlich noch etwas verändern." Auch die taktische Ausrichtung, mit nur einer Spitze, dafür aber zwei "Sechsern" aufzulaufen, dürfte in der Meisterschaft kaum zur Anwendung kommen.

Helmig: "In der Verbandsliga geben wir meist das Tempo vor, setzen auf Offensiv-Aktionen. Wenn uns Khaled Merhi, der in Münster nur eingewechselt wurde, und Dimi Ropkas im Angriff zur Verfügung stehen, gibt es ganz andere Möglichkeiten."

Die Pokal-Partien gegen Sprockhövel (2:0) und Münster sowie den Test gegen Wiedenbrück (1:3) wertet Helmig als Horizont-Erweiterung im Hinblick auf die neue Saison, die für Wattenscheid in der NRW-Liga stattfinden soll: "Da kann man schon in etwa abschätzen, was uns erwartet. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um sich auf die kommende Spielzeit einzustellen. Gewisse Unterschiede müssen jetzt zwischen einem Ober- und einem Verbandsligisten da sein, doch ehrlich gesagt waren sie so groß nicht, als wir gegen die Preußen gespielt haben."

Der frühere Essener wollte die Verletzungs-Problematik nicht als Alibi vorne wegschieben, weist aber darauf hin, dass "mit Farat Toku und Ozan Yilmaz zwei wichtige Eckpfeiler nach nur einer Trainingseinheit aufgelaufen sind." Der 09-Coach: "Die Lehren aus dem Spiel sind, dass wir durchaus mit so einer ambitionierten Truppe wie den Preußen mithalten können. Was die Leistung und das End-Resultat anbelangt, hat meine Truppe nicht enttäuscht."

Wie angekündigt gab Helmig Montag und Dienstag zwei Tage frei, gestern Abend stand die Partie in Hombruch an, zu der die komplette Mannschaft zusammenkam. Donnerstag und Freitag werden die Beine letztmals hochgelegt, bevor Wattenscheid auf die Zielgerade einbiegt.

In den verbleibenden zweieinhalb Wochen wird Helmig noch Mal alle Eindrücke auf sich wirken lassen, bevor die Tickets für die einzelnen Positionen endgültig vergeben werden. "Im Pokal hat Daniel Pommer im Tor gespielt, Philipp Kunz sollte eigentlich nach seiner mehrmonatigen Pause gegen Cronenberg spielen, fiel aber verletzt aus. Pommer hat aufgrund der Hinrunde sicher einen kleinen Vorteil, aber die Würfel sind noch nicht gefallen", betont Helmig.

Autor: tt

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren