Rund 350 Zuschauer sahen die Vorrunde zur Hallenstadtmeisterschaft, zu der Raspo Weitmar in die Sporthalle des Schulzentrums Süd-West geladen hatte.

Bochum: Vorrunde Halle

SF Linden überrascht - Weitmar 45 überzeugt

06. Januar 2008, 21:57 Uhr

Rund 350 Zuschauer sahen die Vorrunde zur Hallenstadtmeisterschaft, zu der Raspo Weitmar in die Sporthalle des Schulzentrums Süd-West geladen hatte.

Wegen des starken Zuschauerandrangs wurde vor der Halle sogar eine Live-Übertragung auf einer Leinwand mittels Videokamera eingerichtet, um den Zuschauern nichts von den spannenden Geschehnissen vorzuenthalten. Am Ende jubelten vor allem zwei Lindener Außenseiter.

Spannend war es zumindest in Gruppe A. Nach der Gruppenphase waren die Punktekonten der Vereine SF Linden, Raspo Weitmar und Amacspor Dahlhausen gleichermaßen gefüllt, so dass die Tordifferenz zur Entscheidung beitragen musste. Gastgeber Raspo hatte mit fünf Treffern plus die schlechteste Torausbeute bewiesen und durfte den Halbfinalpartien nur als Zuschauer beiwohnen.

Weniger spannend wurden die übrigen Semifinal-Plätze vergeben. Obwohl als Gastgeber schon für die Endrunde qualifiziert, gab sich der SC Weitmar 45 nicht dem Gedanken der Wettbewerbsverzerrung hin und eroberte die Tabellenspitze der Gruppe B ohne Niederlage. Gefolgt von SV Waldesrand Linden, die dem Bezirksligisten als einzige Mannschaft ein Unentschieden abtrotzen konnten, zog Weitmar 45 ins Halbfinale ein.

Während die Elf von Trainer Jörg Berg im Semifinale keinerlei Probleme hatte und mit einem 7:0-Sieg souverän ins Endspiel einzog, sollte es für den Finalgegner enger zu gehen. Nach regulärer Spielzeit stand es zwischen Amacspor Dahlhausen und dem SV Waldesrand Linden unentschieden, so dass das Neun-Meter-Schießen über Sieg oder Niederlage entscheiden musste.
[infobox-right]Die Torjägerkrone sicherte sich Amacspor Dahlhausens Ayhan Yurtsever mit acht Treffern, von denen er fünf Tore beim 9:0-Sieg gegen B.W. Genclerbirligi erzielte.[/infobox]
Mit einem glänzend aufgelegten Markus Roszak im Tor, der gleich drei Neun-Meter entschärfte, zogen die Lindener in das Finale ein.

Da Weitmar 45 als Ausrichter bereits automatisch für die Endrunde qualifiziert war, hatte auch das „kleine Finale“ große Auswirkungen auf den Gewinner, wurde diesem der Sieg durch die Teilnahme an der Endrunde versüßt. Auch diesmal sollte das Glück nicht auf der Seite der Dahlhausener liegen. Wiederrum musste das Neun-Meter-Schießen entscheiden und wiederum gewann der Gegner.

SF-Trainer Frank Nowicki zeigte sich nach der Qualifikation seines Teams überrascht: “Ich habe die Mannschaft vor zwei Monaten in einem schlechten Zustand übernommen und absolut nicht damit gerechnet, dass wir so weit kommen. Wir freuen uns, dass wir bei der Endrunde dabei sind und können dort sicherlich einiges lernen.“

Den Turniersieg sicherte sich der SC Weitmar 45 durch einen klaren 3:0-Erfolg über Waldesrand Linden.

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