Die Winterpause hat begonnen und die Bezirksliga-Fußballer gönnen sich eine wohlverdiente Pause, um für das Jahr 2008 neue Kräfte für neue Ziele zu tanken. Heiß her geht es an der Tabellenspitze, wo es so eng ist, dass sich die Tabellenkonstellation nahezu nach jedem Spieltag neu darstellt. Gleich neun Mannschaften hegen noch Ambitionen auf den Landesliga-Aufstieg, die einen heimlich, die anderen weniger heimlich, wie der PSV Wesel, der laut dem Vorstandsvorsitzenden Fritz Spaltmann unbedingt aufsteigen will.

Bezirksliga 9 Niederrhein: Hoffnungsvolle Abstiegskandidaten

"Ich bin davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen"

20. Dezember 2007, 17:00 Uhr

Die Winterpause hat begonnen und die Bezirksliga-Fußballer gönnen sich eine wohlverdiente Pause, um für das Jahr 2008 neue Kräfte für neue Ziele zu tanken. Heiß her geht es an der Tabellenspitze, wo es so eng ist, dass sich die Tabellenkonstellation nahezu nach jedem Spieltag neu darstellt. Gleich neun Mannschaften hegen noch Ambitionen auf den Landesliga-Aufstieg, die einen heimlich, die anderen weniger heimlich, wie der PSV Wesel, der laut dem Vorstandsvorsitzenden Fritz Spaltmann unbedingt aufsteigen will.

Im Tabellenkeller dagegen sieht es für die drei Mannschaften auf den Abstiegsrängen recht düster aus. Die beiden Bottroper Vereine SV Vonderort und SV Bottrop 1911 überwintern genauso abgeschlagen in der Abstiegszone wie der Landesligaabsteiger SC 26 Bocholt, der zwar noch zwei Spiele aus der Hinrunde nachzuholen hat, in denen aber mit dem TV Jahn Hiesfeld und den Sportfreunden Königshardt keine „Punktelieferanten“ warten.

Selbst der SV Vonderort, mit acht Punkten die bestplatzierteste der drei Mannschaften, hat schon neun Punkte Rückstand zum VfB Lohberg, und steht in der Rückrunde vor einer schweren Aufgabe. Trotz der Tatsache, dass die Vonderorter seit dem viertem Spieltag ohne dreifachen Punktgewinn sind, geht Vorstandsvorsitzender Peter Raabe optimistisch in die Winterpause: „Wir führen schon Gespräche mit einigen Spielern und sind guter Dinge, zur Rückrunde mit einigen Neuverpflichtungen angreifen zu können. Wen wir eine Serie starten, und erst mal drei bis vier Partien gewonnen haben, sind wir wieder an den Nichtabstiegsplätzen dran.“

Die Wienberg-Löwen wollen den drohenden Abstieg mit allen Mitteln vermeiden, denn laut Raabe ist „der Aufstieg in die Bezirksliga schwerer zu erreichen als den Klassenerhalt zu sichern.“

Beim SC 26 soll nach dem Abstieg aus der Landesliga der drohende Gang in die Kreisliga abgewendet werden. Die Gründe für den schlechten Tabellenplatz liegen laut SC-Trainer Leo Beckmann an dem großen Aderlass nach der letzten Saison, den der Verein nicht kompensieren konnte.

„Wir haben mit Frank Scharf, Björn Kaltermann und Björn Terodde drei Stammkräfte verloren, die einfach nicht zu ersetzten sind. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ Dazu soll auch der ein oder andere Neuzugang beitragen. „Wenn man unten drin steht, ist es für einen Verein sehr schwierig, Kicker in der Winterpause zu verpflichten. Trotzdem haben wir schon mit zwei, drei Leuten gesprochen. Voraussetzung ist aber, dass wir die Spieler schon in der Rückrunde einsetzten können“, sagt Beckmann und fügt an, „dass man alle Hebel in Bewegung setzten wird, um die Klasse zu halten.“

In beinahe aussichtsloser Position ist der SV Bottrop 1911. Mit nur vier Punkten aus 17 Partien ist die Mannschaft von Trainer Joachim Pfeifer das schlechteste Team der Hinrunde. Hoffnung auf den Klassenerhalt machten einzig die beiden letzten Spiele des Jahres 2007, in denen die Bottroper mit einem 3:1-Heimsieg gegen den SV Vonderort ihre ersten Punkte gleich mit einem Sieg feiern konnten, und eine Woche später beim 1:1 bei 08/29 Friedrichsfeld einen Achtungserfolg landeten.

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