War es das schon? Diese Frage kann man sich beim GSV Moers doppelt stellen! Zum einen sicher aus der Perspektive des Vereins: Muss man nach einem Jahr als Verbandsligist wieder den bitteren Abstieg eine Klasse tiefer hinnehmen? Nach der 0:3-Niederlage gegen Mitabstiegskandidat VfB Hilden zieht sich die Schlinge um den Grafschafter Hals mehr und mehr zu. Die Hinrundenbilanz hört sich in jedem Fall an wie die eines Tabellen-Schlusslichts:

Moers: Nach 0:3-Pleite neuer Tiefpunkt erreicht

War es das schon?

kru
07. Dezember 2007, 09:11 Uhr

War es das schon? Diese Frage kann man sich beim GSV Moers doppelt stellen! Zum einen sicher aus der Perspektive des Vereins: Muss man nach einem Jahr als Verbandsligist wieder den bitteren Abstieg eine Klasse tiefer hinnehmen? Nach der 0:3-Niederlage gegen Mitabstiegskandidat VfB Hilden zieht sich die Schlinge um den Grafschafter Hals mehr und mehr zu. Die Hinrundenbilanz hört sich in jedem Fall an wie die eines Tabellen-Schlusslichts:

Nur drei mickrige Siege stehen zwölf Niederlagen gegenüber, lediglich elf geschossene Törchen sind schlicht und einfach zu wenig. Dadurch, dass wahrscheinlich vier Teams aus der Verbandsliga Niederrhein absteigen, hat der GSV inzwischen schon sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, das derzeit der Cronenberger SC nach dessen 2:1-Auswärtssieg in Bocholt besetzt.

Nicht nur wegen dieser Fakten erklärt Trainer Horst Riege, der erst nach dem siebten Spieltag das Amt von Vorgänger Holger Floßbach übernahm: "Ich werde in dieser Woche mit dem Vorstand reden. So sehe ich keine Perspektive mehr beim GSV."

Und spricht damit in erster Linie den düsteren Auftritt am vergangenen Wochenende an: "So wie die Mannschaft gespielt hat, hat sie nichts in der Verbandsliga zu suchen." Harte Worte eines enttäuschten Coaches, der mit seiner Kritik sogar noch ein Stückchen weiter geht: "Gegen die schwächste Mannschaft in der Liga waren wir noch schlechter und haben das Spiel auch in dieser Höhe verdient verloren."

Bleibt abzuwarten, was bei dem Gespräch mit den Verantwortlichen herauskommt. Vielleicht muss man nämlich dann auch die Frage aus Sicht des Linienchefs stellen: War es das schon?

Autor: kru

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