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4:0! Frohnhausen auch gegen Düsseldorf unschlagbar

Anika Haus
08. September 2019, 20:10 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Zum sechsten Landesliga-Spieltag hatte der VfB Frohnhausen den MSV Düsseldorf zu Gast. Mit einem 4:0 (1:0)-Sieg bauten die Essener ihren aktuellen Erfolgslauf weiter aus.

Der VfB Frohnhausen hat auch das sechste Saisonspiel in Folge mit einem Sieg abgeschlossen. Vor rund 200 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Issam Said an der heimischen Helmut-Rahn-Sportanlage mit einem deutlichen 4:0-(1:0)-Erfolg gegen ihre aus der Landeshauptstadt angereisten Gäste vom MSV Düsseldorf durch.

Zamkiewicz-Gala leitet nächsten Dreier ein

Was Frohnhausens Trainer Issam Said von der Begegnung mit den Rheinländern erwartete, hatte der 42-Jährige bereits im Vorfeld der Begegnung deutlich gemacht. Angesichts der schwachen Halbzeit, die seine Schützlinge am vorausgegangenen Wochenende beim Sieg über den VfB Speldorf auf den Rasen brachten, sollte gegen den MSV eine Leistungssteigerung her: „Wie wir in der ersten Halbzeit gegen Speldorf aufgetreten sind, ging auf keine Kuhhaut“, hatte der „Löwen“-Coach bereits unter der Woche zu Protokoll gegeben.

Auf dem Rasen ließ blieb ihm seine Elf daraufhin nur wenig schuldig. Den größten Anteil hatte dabei wohl ein gegen Düsseldorf bärenstark aufgelegter Kevin Zamkiewicz: Im ersten Durchgang stellte Essens Top-Torjäger früh die Weichen für den sechsten Saisonsieg in Folge (23.). Nach dem Seitenwechsel gelang dem 30-Jährigen mit seinen Saisontreffern elf und zwölf gar der Hattrick (66./81.). Kurz vor dem Ende sorgte Julian Fischer mit dem vierten Frohnhausener Treffer des Tages für den Schlusspunkt der Begegnung.

VfB bleibt Spitzenreiter, Düsseldorf rutscht ab

Durch den erneuten Sieg konnten die Löwen ihren Platz an der Sonne weiter festigen: Mit 18 Zählern auf dem Konto bleibt die Said-Elf auch weiterhin der ungeschlagene Ligaprimus. Derweil haben die Düsseldorfer durch die Niederlage in der Tabelle das Nachsehen – als Tabellenachter in das Wochenende gestartet, belegt der MSV nunmehr den zehnten Rang.

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11.09.2019 - 08:30 - rotweissliebe

Der VfB sowie auch die Schonnebecker waren mir früher nicht besonders sympatisch, aber beide Vereine habe es geschafft durch intelligente Führungspersonen, sowie Konstanz auf dem Trainerposten das Maximum aus Ihren Möglichkeiten herauszuholen. Beim VfB imponiert mir besonders, das die Mannschaft auf fast allen Positionen hervoragend mit einer Mischung aus "blutjung" und "Erfahren" besetzt ist. Derzeit dominieren die "alten Hasen" das Geschehen, aber dahinter schürren die jungen Wilden mit den Hufen. Beide Vereine sind mittlerweile für Stadtteilclubs hervorragend aufgestellt und geniessen den derzeitigen Erfolg zu Recht! Es gibt genügend gegenteile Beispiele, wie man sein Potential wegschmeisst und z.B. wie die SGA mittlerweile mit der 1ten in Liga B kickt, und die am Anfang der Fusion hervorragende Jugendarbeit komplett vor die Wand gefahren hat. Beide Vereine beweisen, das fussballerische Kompetenz und weitsichtige finanzielle Vorplanung auch im Amateurbereich zu ausserordentlichen Erfolgen führen kann. RESPEKT!!!

09.09.2019 - 05:51 - Lackschuh

Beim VFB ist eine tolle Sache gewachsen und man hat mittlerweile viel Konstanz - auch die Zwote wäre da mit dem zweiten Platz in Liga A zu benennen! Der sensationelle Erfolg geht hier sicherlich über die Teams hinaus und ist ein Produkt vom ganzen Umfeld - ich sehe es ähnlich wie in Schonnebeck! Ist beim VFB noch mehr drin - für mein Gefühl ist Spitzengruppe Landesliga genug, aber Niederwenigern (auch klasse dort) hat mich ja auch überrascht und sehr erfreut!

Glückwunsch und Anerkennung zum VFB, womit ich nicht nur die Erste meine!!