Er war schmerzlich vermisst worden und konnte seinen Wert für die Mannschaft gleich unter Beweis stellen. Das, auch wenn Christian Pander gestern alles andere als seinen besten Tag erwischt hatte.

Schalke: Adduktoren schmerzen noch

Panders Problem

hb
29. Oktober 2007, 14:30 Uhr

Er war schmerzlich vermisst worden und konnte seinen Wert für die Mannschaft gleich unter Beweis stellen. Das, auch wenn Christian Pander gestern alles andere als seinen besten Tag erwischt hatte. "Ich will mich nicht herausreden, dass meine Leistung noch nicht über das gesamte Spiel stabil war, aber ich habe immerhin dreieinhalb Wochen pausiert und davor wochenlang mit Schmerzen gespielt", erklärte der Linksfuß.

"In Folge des Blutergusses, den ich mir bei der Nationalelf geholt habe, ist an einer anderen Stelle eine Fehlbelastung aufgetreten. Dadurch habe ich in Adduktoren eine neue Verletzung erlitten und bin auch jetzt noch nicht beschwerdefrei", fürchtet Pander, dass er bei zunehmender Belastung einen Rückschlag erleiden könne. "Dass ich 90 Minuten durchgespielt habe, war sicher nicht optimal, aber so lange der Doc Grünes Licht gibt, ist es okay."

Angesichts seiner herausragenden Qualitäten bei ruhenden Bällen reicht es fast, wenn er drei, vier helle Momente pro Spiel hat. "Gestern klappte es mit den Standards wieder ganz gut, aber wir dürfen und nicht nur auf diese Situationen versteifen, sondern müssen auch aus dem Spiel heraus Tore machen", mahnte Pander. So langte es eben nur zu einem Zähler und nicht zum erhofften Befreiungsschlag. "Wir sind mit dem einen Punkt nicht zufrieden", nickte Pander. "Das Spiel lief wie häufig, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht, aber die Chancen nicht verwertet. Das muss schon gegen Hannover besser werden."

Autor: hb

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