Mit 2:0 (0:0) bezwang Westfalia Herne den TuS Haltern in der Oberliga Westfalen und stoppte vorerst den Höhenflug des Metzelder-Klubs.

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Westfalia Herne beendet Halterner Siegesserie

Maximilian Daum
24. März 2018, 20:53 Uhr
Foto: Ben Neumann

Foto: Ben Neumann

Mit 2:0 (0:0) bezwang Westfalia Herne den TuS Haltern in der Oberliga Westfalen und stoppte vorerst den Höhenflug des Metzelder-Klubs.

Manchmal kann eine einzige Spielsituation entscheidend für ein Fußballspiel sein. Als kurz nach Wiederanpfiff Tobias Hötte einen Eckball von Fatmir Ferati ins Halterner Tor wuchtete (53.), sollte dies der Knackpunkt im Derby zwischen Westfalia Herne und dem TuS Haltern sein. „Wie das so oft ist. Dann wird das Spiel durch einen ruhenden Ball scharf. Das hat Herne dann auch in die Karten gespielt“, kommentierte TuS-Trainer Magnus Niemöller den Rückstand, von dem sich sein Team nicht mehr erholen sollte. Mit der Ausnahme einer Einzelaktion von Offensivkraft Stefan Oerterer (73.) blieb der Tabellenzweite wirkungslos und musste durch einen Konter in der Nachspielzeit gar das 0:2 durch Ilias Anan hinnehmen (90.+2). „So ein Spiel entscheidet dann auch mal ein Standard. Da sind wir halt brutal gut“, lobte Westfalia-Trainer Christian Knappmann nach Spielende.

Beide Mannschaften waren verhalten, aber stets temporeich in das Derby gestartet. Am gut besuchten Sportplatz in Dortmund-Bövinghausen beherrschten vor allem die Zweikämpfe das Spielgeschehen. „Wir haben defensiv nicht viel zugelassen, hatten im vorderen Bereich aber auch keine Durchschlagskraft“, beurteilte Niemöller sein Team. „Hier haben sich zwei Mannschaften auf ganz hohem Niveau neutralisiert“, entgegnete Knappmann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und betonte: „Es war tatsächlich so, dass es auf ein 0:0 herauslief."

Dass der Westfalia-Trainer nach Abpfiff doch noch jubeln durfte, war laut dem Übungsleiter ein großer Verdienst des Kampfgeists seiner Schützlinge. „Ich bin ein Stück weit sprachlos, weil unsere Mannschaft alles rausgeholt hat. Das war ein Zeichen an alle, was man mit Charakterstärke, mit Teamgeist und Zusammenhalt schaffen kann“, lobte der Ex-Profi die Mentalität der Strünkeder.

Der Gast aus Haltern ging nach fünf siegreichen Spielen in Serie hingegen das erste Mal leer aus. „Es war nicht unser Tag“, fasste Trainer Niemöller sein Fazit zusammen.

Autor: Maximilian Daum

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