Nach dem Achtungs-Punkt in Gütersloh (0:0) schaffte Rot-Weiß Ahlen II einen weiteren Moral-Erfolg: In Unterzahl wendeten die Wersestädter die drohende 0:1-Pleite gegen den SV Schermbeck noch ab.

Ahlen II - Schermbeck 1:1 / Stroetzel: "Schlecht"

Christel: "Ausgleich war das Eintritts-Geld wert"

tt/ds
04. Oktober 2007, 14:29 Uhr

Nach dem Achtungs-Punkt in Gütersloh (0:0) schaffte Rot-Weiß Ahlen II einen weiteren Moral-Erfolg: In Unterzahl wendeten die Wersestädter die drohende 0:1-Pleite gegen den SV Schermbeck noch ab. "Der 30-Meter-Freistoß von Marcel Stutter in der 80. Minute war alleine das Eintrittsgeld wert. Der Ball schlug genau zum 1:1 in den Winkel ein", applaudierte Manfred Christel, Trainer der Rot-Weißen.

120 Sekunden zuvor hatte Verteidiger Dominik Lausch wegen absichtlichen Handspiels die gelb-rote Karte gesehen. "Trotzdem", erklärt Christel, "haben wir alles nach vorne geworfen. Wir sind ohne Verstärkung von oben aufgelaufen, meine Jungs haben alles versucht. Ich habe zwei Mannschaften auf gleichem Level gesehen, wir mussten allerdings früh dem Rückstand hinterherlaufen. Mit dem Unentschieden können wir leben."

Martin Stroetzel, Linienchef der Schermbecker, analysierte: "Es war ein schlechtes Oberliga-Spiel, meine Truppe war schwächer als Ahlen. Die frühe Führung durch Christoph Konowski hat uns nicht beflügelt. Stattdessen haben wir nicht clever, dafür aber nervös agiert." Dabei sah der ehemalige Stürmer eine Parallele zu den letzten Wochen. Was Stroetzel ärgerte: "Der Ausgleich ist gefallen, obwohl wir in Überzahl waren. Aber das hatte sich im Spiel schon abgezeichnet." Eine Riesen-SVS-Möglichkeit vergab drei Minuten vor dem Ende Sebastian Hahn, der knapp vorbeiköpfte.

Autor: tt/ds

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