Es gab wohl nicht viele, die vor der Saison Geld darauf gewettet hätten, dass die TSG Herdecke nach sechs Spieltagen obenauf ist und punktgleich mit der SG Welper die Tabelle der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 14, anführt. Doch es ist Tatsache, die Herdecker spielen bislang durchaus überzeugend, ließen bislang gerade einmal fünf Punkte liegen, weisen dabei eine blitzsauberer Tordifferenz von 17:5-Treffern auf. Hut ab, Herdecke hat sich in den ersten Wochen auf der Ligen-Landkarte etabliert – die nächste Hürde wartet allerdings bereits.

Bezirksliga 14: 7. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Herdecke, das Überraschungsteam

dc
22. September 2006, 22:27 Uhr

Es gab wohl nicht viele, die vor der Saison Geld darauf gewettet hätten, dass die TSG Herdecke nach sechs Spieltagen obenauf ist und punktgleich mit der SG Welper die Tabelle der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 14, anführt. Doch es ist Tatsache, die Herdecker spielen bislang durchaus überzeugend, ließen bislang gerade einmal fünf Punkte liegen, weisen dabei eine blitzsauberer Tordifferenz von 17:5-Treffern auf. Hut ab, Herdecke hat sich in den ersten Wochen auf der Ligen-Landkarte etabliert – die nächste Hürde wartet allerdings bereits.

Zu Gast am Sonntag ist die Elf des TuS Stockum, die vor Wochenfrist das erste echte Lebenszeichen abgab. Denn, sind wir ehrlich, es wird nicht viele geben, die den EtuS Schwerte mit einer deftigen 0:6-Niederlage zurück in die Heimat schicken. Spannung ist also vorprogrammiert, wenn die Nachbarn aus Witten und Herdecke die Klingen kreuzen. Deutlich leichteres Spiel scheinen die Kicker der SG Welper am Sonntag zu haben, mit den Sportfreunden Geweke sollte das Hattinger Vorstadt-Team nicht wirklich große Mühe haben. Immerhin geht es für den „Co-Tabellenführer“ darum, sich weiterhin keine Blöße zu geben. Die gierigen Blicke, der heiße Atem der Konkurrenz im Nacken ist gleichermaßen Ansporn und Gefahr.

Das Aufsteigerduell der Woche bestreiten Schwerte und die Reserve des SV Hohenlimburg 10. Geht man nach den nackten Zahlen, haben die Hohenlimburger deutlich bessere Karten, die noch immer stark eingeschätzten Schwerter indes schwächeln – zumindest ist die „rote Laterne“ fest in EtuS-Hand, im Falle eines Sieges würden die EtuS-Kicker allerdings schon aus dem Mittelfeld grüßen. Wie schon vor Wochenfrist berichtet: Die Liga ist ungemein ausgeglichen, zwischen Mittelfeld und Abstiegsplatz liegen derzeit gerade einmal drei Punkte. Wer heute noch im ruhigen Fahrwasser schippert, kann morgen schon in Seenot geraten.

Bislang noch nicht so richtig zum Zuge gekommen ist der TuS Ennepetal, mit soviel und so erbitterter Gegenwehr hatte man rund um das Bremenstadion wahrscheinlich nicht gerechnet. Dennoch: Das Ennepetaler Ziel ist klar formuliert, der Sprung an die Spitze scheint letztlich nur eine Frage der Zeit zu sein. Gegen den VfB Westhofen zählt nur der „Dreier“. Um allerdings wirklich auf die Pole Position vorzudringen, muss die Elf von Coach Horst Freund auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Die eigene Pflicht sollte indes zu erfüllen sein…

Autor: dc

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