Am Rande der 0:23-Niederlage von A-Ligist TuS Querenburg gegen Zweitligist VfL Bochum hat sich TuS-Neu-Coach Serhat Demir über die kommende Saisonvorbereitung geäußert.

TuS Querenburg

Auch 0:23 gegen VfL kann hilfreich sein

29. Juni 2017, 08:33 Uhr
Foto: Dietmar Wäsche

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Am Rande der 0:23-Niederlage von A-Ligist TuS Querenburg gegen Zweitligist VfL Bochum hat sich TuS-Neu-Coach Serhat Demir über die kommende Saisonvorbereitung geäußert.

Serhat Demir musste seiner neuen Mannschaft zum letzten Mal von den Zuschauerplätzen aus zuschauen. Denn das Testspiel gegen den VfL Bochum - für viele der TuS-Akteure das Spiel des Lebens - gehörte noch einmal dem scheidenden Trainer Tobias Vößing, der zusehen musste, wie seine Jungs gute fünf Minuten tapfer dagegen hielten, bis die Profis des VfL den Torreigen eröffneten. Am Ende stand ein schmerzhaftes 0:23.

Demir fand im Gespräch mit RevierSport dennoch auch positive Dinge an einer so hohen Niederlage gegen eine Profimannschaft und blickte mit großer Vorfreude auf die kommende Saison in der Kreisliga A.

Serhat Demir, 0:23 gegen den VfL Bochum. Nimmt man trotzdem etwas positives als Mannschaft aus so einem Spiel mit?
Selbstverständlich! Der Spaß stand ganz klar im Vordergrund und es ist immer eine tolle Erfahrung gegen eine Profimannschaft zu spielen. Die Jungs haben jetzt drei Wochen überhaupt nichts gemacht und waren alle im Urlaub. Dann wird es natürlich noch schwieriger, gegen so ein Team nicht zu hoch zu verlieren. Kurz vor der Vorbereitung dann so ein Knallerspiel - das ist schon hart. Aber die Spieler haben für die nächsten Jahre erstmal etwas zu erzählen - ist doch cool.

Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Unterschiede zwischen Profis und Amateuren in so einem Spiel?
Schnelligkeit, Kraft, Spielverständnis oder Cleverness. Die Profis machen jeden Tag nichts anderes. Das sieht man natürlich auf Anhieb. Aber für die Spieler ist das nicht schlecht, denn sie sehen, wie der Ball eigentlich laufen muss. Vielleicht hilft uns das ja für die kommende Saison.

Was haben Sie sich mit der Mannschaft für die kommende Saison vorgenommen? Die vergangenen Spielzeit hat sie auf Rang neun abgeschlossen.
Es handelt sich ja hierbei um meine erste Seniorenstation, nachdem ich Jahre lang bei TuS Hattingen als Junioren-Trainer unterwegs war. Ich möchte mich erst einmal zurechtfinden und mit den Jungs eine echte Einheit bilden. Deshalb fahren wir auch für ein langes Wochenende in ein Trainingslager nach Hilde. Die Spieler sollen sich untereinander richtig kennenlernen und zusammenfinden - das allerwichtigste überhaupt innerhalb einer Mannschaft. Am Ende würde ich mich darüber freuen, wenn wir eine bessere Platzierung schaffen als in der vergangenen Saison. Und wir wollen möglichst früh nichts mehr mit Abstieg zu tun haben. Wir wollen hier langfristig etwas aufbauen.

Haben Sie die Spieler schon kennenlernen können?
Ja, einige Spieler habe ich bereits kennengelernt und auch schon mit Ihnen gesprochen. Die Stimmung im Team ist wirklich super, was einer der Gründe ist, wieso ich hier her gekommen bin. Mit guter Stimmung und gemeinsamer Motivation kann man viel erreichen. Wir werden aber noch weiter am Teambuildung pfeilen.

Welcher VfL-Profi hat Ihnen am meisten imponiert und welchen davon hätten Sie am liebsten in Ihrer Kreisligamannschaft?
Alle und jeden! (lacht)

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