Borussia Dortmund gehen die Offensivkräfte aus:

Vor Ingolstadt

BVB bangt um Aubameyang, Weigl und Kagawa

Daniel Berg
16. März 2017, 15:55 Uhr
Foto: firo

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Borussia Dortmund gehen die Offensivkräfte aus:

Vor dem Spiel des Fußball-Bundesligisten gegen den abstiegsbedrohten FC Ingolstadt am Freitagabend (20.30 Uhr) scheint die Lage um den schwarz-gelben Angriff noch schlechter als ohnehin schon befürchtet. Mit Marco Reus (Muskelfaserriss) und Mario Götze fehlen zwei prominente Namen verletzungsbedingt, der Ausfall Ousmane Dembélés ist wegen einer Gelbsperre ebenfalls Gewiss.

Und Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang fehlte am vergangenen Dienstag beim DFB-Pokal-Viertelfinalspiel gegen SF Lotte wegen Adduktorenbeschwerden. Am Mittwoch absolvierte er "ruhiges Lauftraining", wie BVB-Trainer Thomas Tuchel spezifizierte. Das sollte heißen: So ganz optimistisch ist er noch nicht, seinen besten Schützen einsetzen zu können. "Sein Einsatz ist Stand jetzt noch fraglich. Heute ist noch einmal Training, dann werden wir mehr wissen." Sollte er nicht spielen können, fehlen "eine ganze Menge Tore und Torbeteiligungen in unserem Spiel. Wir versuchen alle fit zu bekommen, aber wir müssen gucken ob es reicht."

Zu allem Überfluss ist neben dem vermeintlich fehlenden Trio auch der zuletzt selbstbewusst und effektiv aufspielende Shinji Kagawa angeschlagen. "Shinji hat am Dienstag bei einem groben und überflüssigen Foul kurz vor Spielschluss einen Schlag aufs Knie abbekommen. Wenn man sieht wer da alles fehlt, wäre das sehr bitter. Zumal Shinji auch gerade in einer Topform war." In diesem Fall - wie auch in jenem von Mittelfeldlenker Julian Weigl (Adduktorenprobleme) muss und will der Trainer den letzten Bericht der Ärzte abwarten. Entscheidung? Möglicherweise erst am Freitagvormittag.

Gegen den Tabellensiebzehnten will der BVB nach der 1:2-Niederlage in Berlin am vergangenen Wochenende zurück in die Erfolgsspur finden. "Ingolstadt hat zuletzt nicht die Ergebnisse erhalten, das es sich verdient gehabt hätte. Von den bloßen Resultate werden wir uns in der Analyse nicht leiten lassen", so Tuchel, der vor den gefährlichen Standardsituationen des Gegners warnt und die disziplinierte Verteidigung lobt. Umso schwerer könnte es werden, Tore zu schießen. Umso schmerzhafter könnte es sein, die gesamte Offensive austauschen zu müssen.

Autor: Daniel Berg

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