Der TSV Marl-Hüls konnte in der Oberliga Westfalen nach drei sieglosen Spielen zuletzt zweimal gewinnen. Am Donnerstag steht das Nachholspiel beim FC Gütersloh an.

TSV Marl-Hüls

Wochen der Wahrheit stehen dem TSV bevor

Lukas Draeger
15. März 2017, 08:17 Uhr

Der TSV Marl-Hüls konnte in der Oberliga Westfalen nach drei sieglosen Spielen zuletzt zweimal gewinnen. Am Donnerstag steht das Nachholspiel beim FC Gütersloh an.

Aus den vergangenen beiden Partien holte der TSV alle sechs Punkte. Davor hatte die Schrank-Elf seit Mitte Dezember 2016 nicht siegen können. Dennoch: 39 Punkte und Platz drei in der Tabelle der Oberliga Westfalen sprechen für den TSV. Nun steht den Marlern eine schwierige Woche bevor: Am Donnerstag müssen sie das Nachholspiel beim FC Gütersloh bestreiten, drei Tage später dann das schwierige Heimspiel gegen Westfalia Rhynern.

TSV-Trainer Michael Schrank zeigt sich mit der Leistung seiner Mannschaft derzeit sehr einverstanden: „Es ist phänomenal, wie meine Jungs ein ums andere mal an ihre Leistungsgrenze gehen. Den Plan, den wir uns erarbeitet haben, setzen wir momentan einfach gut um, dieser Reifeprozess ist schön mit anzusehen.“

In vier der letzten fünf Auswärtsspiele gingen die Marler als Sieger vom Platz. Positiv für den Gastauftritt am Donnerstag in Gütersloh stimmt Schrank, dass seine Mannschaft - zumindest zuhause - gegen jedes Team in der Oberliga Westfalen gewinnen, aber eben auch verlieren könne. Das sei der „Knackpunkt der Oberliga“. Beispiel dafür: Das Hinspiel zwischen Marl und Gütersloh. Nach 38 Minuten lag der TSV mit 0:2 hinten - drehte das Spiel aber anschließend noch. Durch zwei späte Treffer in der 91. und 93. Minute konnte die Schrank-Elf doch noch gewinnen. Schrank betont vor dem Rückspiel am Donnerstag: „Das wird nicht einfach. Gütersloh ist auffällig stark bei Standards.“ Aus diesem Grund rechne man in Marl damit, dass die Ostwestfalen überwiegend „über lange Bälle versuchen, Gefahr auszustrahlen“. Der Tabellendritte aus Marl möchte aber dennoch „mindestens einen Punkt mitnehmen“.

Zwei Spiele in vier Tagen

Nach der Partie am Donnerstag kommt am Sonntag Westfalia Rhynern an den Loekamp. Zwei Spiele in vier Tagen können durchaus kräftezehrend sein. „Es ist wichtig, die geistige und körperliche Frische aufrechtzuerhalten. Natürlich werden wir unsere Trainingseinheiten dementsprechend dosieren“, weiß der TSV-Coach. Fehlen wird den Marlern Mittelfeld-Akteur Nico Wickermann. Nach Gelbsperre wieder dabei ist Justin Minge.

Autor: Lukas Draeger

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