Die U19 des MSV Duisburg hat sich erst jüngst aus dem Abstiegskampf der Junioren-Bundesliga befreien können. Am Sonntag treffen die Zebras  auf Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen

MSV U19

Jeder Sieg beruhigt - Derby gegen RWO steht an

Lukas Draeger
10. März 2017, 09:07 Uhr

Die U19 des MSV Duisburg hat sich erst jüngst aus dem Abstiegskampf der Junioren-Bundesliga befreien können. Am Sonntag treffen die Zebras auf Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen

Die Luft wird für den kommenden Gegner der Duisburger U19 immer dünner: Rot-Weiß Oberhausen steht mit 13 Punkten aus 20 Spielen am Tabellenende der A-Junioren Bundesliga. Der MSV hingegen konnte sich in der Rückrunde weitestgehend aus der Gefahrenzone befreien und hat derzeit einen Elf-Punkte-Vorsprung auf Rang zwölf. Der Drang der Kleeblätter dürfe also groß sein, die notwendigen Punkte beim Revier-Rivalen zu ergattern.

MSV-Trainer Engin Vural erwartet dementsprechend eine schwierige Partie: "Ich glaube, es wird ein enges Spiel werden. RWO hat im Hinspiel gezeigt, dass Qualität in ihrer Mannschaft steckt. Außerdem ist es ein Derby, diese Spiele haben immer besonderen Charakter.“ In der heißen Phase der Saison gegen die sogenannten Kellerkinder anzutreten, das sind nicht gerade die dankbarsten Partien für eine Mannschaft, die sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle befindet. „Die Oberhausener sind eigentlich besser, als es die Tabelle aussagt. Natürlich wissen wir vor einem jeden Spiel, wo unser Gegner in der Tabelle steht, aber konzentrieren tun wir uns immer noch auf unsere eigenen Stärken“, betont Vural.

Auch möchten die Meidericher endlich mal wieder zuhause drei Punkte holen. Lang ist es her: Nach zuletzt drei Heimniederlagen gegen die Teams der oberen Tabellenregion aus Leverkusen, Schalke und Mönchengladbach datiert der letzte Heimerfolg des MSV vom 30. Oktober 2016. Um die Negativ-Serie zu brechen, möchte die Vural-Elf „da anfangen, wo wir gegen Wuppertal aufgehört haben“. Die Defensive hielt beim Gastspiel beim WSV zuletzt die Null. Die Offensive hingegen auch. „Wir wollen unser Verteidigungsverhalten aus dem Wuppertal-Spiel erneut abrufen, in unserer Chancenverwertung aber noch kaltschnäuziger, noch galliger werden“, erhofft sich Vural.

Der Gegner aus Oberhausen scheint sch auf fremden Plätzen aber besonders wohl zu fühlen: Acht der 13 Punkte holten die Kleeblätter in der Fremde. Vural: „Für mich ist es schwer zu beurteilen, ob das jetzt ein Gefahrenpunkt für uns ist. Wir beschäftigen uns lieber mit unseren eigenen Stärken und Schwächen.“ Zur aktuell ungefährdeten Tabellensituation der Duisburger sagt der 31-Jährige: „Ich bin kein Freund, der jede Woche auf die Tabelle schaut, aber jeder Sieg beruhigt.“ Ob Kapitän Lukas Daschner nach dem Ausfall in der letzten Woche wieder zur Verfügung steht, werde ein „Wettlauf gegen die Zeit“.

Autor: Lukas Draeger

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