Das Gipfeltreffen in der Landesliga endete mit einem 3:0-Sieg für den BSV Schüren gegen Viktoria Resse.

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Viktoria Resse verliert das Gipfeltreffen in Schüren

waz
06. März 2017, 07:41 Uhr
Foto: Martin Möller

Foto: Martin Möller

Das Gipfeltreffen in der Landesliga endete mit einem 3:0-Sieg für den BSV Schüren gegen Viktoria Resse.

„Keine Frage, die Niederlage geht in Ordnung, aber sie ist zu hoch ausgefallen“, meinte Gäste-Trainer Frank Conradi. „Ein 2:1 wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. Die Schürener haben keineswegs überragend gespielt.“

Seine Resser aber auch nicht, möchte man hinzufügen. Vielleicht war es die Nervosität und die Anspannung, vor etwa 300 Zuschauern derart im Blickpunkt zu stehen. Auf jeden Fall fand die Viktoria in der ersten Halbzeit nicht zu ihrem Spiel. „Wir waren gar nicht richtig auf dem Platz, haben nicht Fußball gespielt“, meinte Frank Conradi.

Er wusste es, dass die Schürener oft mit langen Bällen auf ihre gefährlichen Angreifer agieren würden. Aber seine Mannschaft fand trotzdem kein wirkungsvolles Mittel gegen diese an sich schlichte Taktik. Zumindest die erste halbe Stunde hielt sie die Partie torlos. Dann allerdings schlug Abdelkarim Bouzerda mit seinem neunten Saisontreffer zum 1:0 für den Gastgeber zu.

Unmittelbar vor der Pause erhöhten die Schürener auf 2:0. Viktorias Torhüter Kingsly Moses foulte im Strafraum, und den fälligen Strafstoß verwandelte Dimitrios Kalpakidis. „Ein Gegentor zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt“, monierte Frank Conradi unzufrieden auf dem Weg zur Halbzeit.

Dass es die Gäste besser können, zeigten sie in der zweiten Hälfte. Die besten Gelegenheiten, es noch einmal spannend zu machen, vergaben der eingewechselte Mohamed Bouachria sowie Sven Bödiger, der nur die Querlatte traf. Schürens Abdelkarim Bouzerda hatte mehr Zielwasser getrunken. Er sorgte mit dem Tor zum 3:0 für die Entscheidung.

Nach neun Siegen in Folge hat es die Resser somit wieder erwischt. Sie sind in der Tabelle zwar immer noch an erster Stelle, aber effektiv stehen Schüren und Sodingen, die weniger Spiele ausgetragen haben, nicht schlechter. „Wir haben uns sowieso nie als Aufstiegsaspiranten gesehen“, so Frank Conradi. „Von daher: Wir haben verloren, weiter geht’s.“

Autor: waz

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