Für den Oberliga-Dino Schwarz-Weiß Essen war die 0:1-Pleite am Sonntag in Homberg enorm bitter. Trainer Manfred Wölpper war nach dem Spiel bedient.

ETB-Coach Wölpper

"Kopf nicht in den Sand stecken"

Fabian Kleintges-Topoll
06. März 2017, 07:35 Uhr
Foto: Tillmann

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Für den Oberliga-Dino Schwarz-Weiß Essen war die 0:1-Pleite am Sonntag in Homberg enorm bitter. Trainer Manfred Wölpper war nach dem Spiel bedient.

Gut gespielt und trotzdem nicht gewonnen. Der ETB legte bei der Überraschungsmannschaft der laufenden Saison einen ordentlichen Auftritt hin, musste aber trotzdem als Verlierer vom Platz gehen. Dabei ging es vielversprechend los für die Essener. Das Spiel lief keine 30 Sekunden, da hatte [person=32349]Malek Fakhro[/person] die Gästeführung bereits auf dem Fuß. Knapp fünf Meter vor dem Tor von [person=11538]Philipp Gutkowski[/person] vergab der Stürmer die wohl größte Chance für die Gäste. Im Gegenzug kassierte das Team von Trainer Wölpper das spielentscheidende 0:1. „Das Tor haben wir quasi selber geschossen. Eine bessere Vorlage kann man eigentlich durch den Rückpass nicht geben. Zehn Sekunden vorher müssen wir 1:0 führen und dann läuft alles anders“, so der neue Coach verärgert.

Danach schenkten sich beide Teams nicht viel. „In der zweiten Halbzeit haben wir gedrückt und Homberg in der eigenen Hälfte festgenagelt. Aber uns fehlt dann die Entschlossenheit, die vielbeinige Homberger Abwehr zu überwinden und auch mal ein Tor zu machen. Die frühe Führung spielte Homberg natürlich in die Karten“, so Wölpper, der sich vor dem Spiel logischerweise deutlich mehr erhofft hat. „Es ist immer schwer nach solchen Niederlagen Optimismus zu verbreiten, aber es nützt nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Ich habe auch nicht gedacht, dass wir nach zwei Spielen schon die Klasse gehalten haben, es wird bis zum Ende offen bleiben, aber dazu müssen wir noch einige Spiele gewinnen.“

Für die nun bereits seit acht Ligaspielen sieglosen Essener stehen in den nächsten Wochen wichtige Spiele auf dem Programm. Kommenden Sonntag wartet der wiedererstarkte SV Hönnepel-Niedermörmter auf den ETB, ehe es eine Woche später zum Derby nach Kray geht. Spannende Wochen also für Manfred Wölpper und sein Team.

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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