Kaum hat der WSV die

WSV: Lintjens und der "Löwenkäfig"

Eine Rückkehr, die keine ist

gri
08. September 2007, 09:15 Uhr

Kaum hat der WSV die "Wölfe" hinter sich gelassen, steht schon der nächste Ausflug ins Tierreich bevor. Am kommenden Samstag (14 Uhr) bekommt man es mit den "Löwen" aus Braunschweig zu tun. Und die hätten Sven Lintjens im Jahr 2002 liebend gerne zerfleischt. Zunächst schien die Braunschweiger Jagd auf das damalige Offensiv-"Küken" erfolgreich zu sein. Mit Wattenscheid hatte sich die Eintracht bereits auf eine Ablösesumme in Höhe von 250.000 Euro geeinigt, doch Lintjens sagte im letzten Moment ab.

"Das ist doch längst abgehakt", meint der Techniker über die Episode, die sogar ein gerichtliches Nachspiel zwischen den Vereinen hatte. Ob der Anhang das vergessen hat, bleibt abzuwarten. Sorgen macht sich Lintjens vor der Quasi-Rückkehr jedenfalls nicht: "In deren Stadion herrscht immer eine explosive Stimmung, es wird auch wieder kräftig Pfiffe gegen mich geben. Aber wenn wir dort ordentlich vorlegen, wird es auch schnell ruhig." Nur eine Warnung hatte er für seine Mitspieler parat: "Wir dürfen vor dem Duell nicht auf die Tabelle schauen, denn die ist für beide Seiten nur eine Momentaufnahme."

Autor: gri

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