Seit Freitagmittag steht es fest. Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen und der Sportliche Leiter Frank Kontny gehen ab sofort getrennte Wege.

Mit sofortiger Wirkung

RWO und Kontny gehen getrennte Wege

Christian Brausch
24. Februar 2017, 14:39 Uhr
Foto: Tillmann

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Seit Freitagmittag steht es fest. Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen und der Sportliche Leiter Frank Kontny gehen ab sofort getrennte Wege.

Der Ex-Profi verabschiedete sich am Vormittag von der Mannschaft. Schon länger steht im Raum, dass Oberhausen seinen Etat in der neuen Saison etwas zurückfahren muss. Kontny kündigte für diesen Fall sein Aus im Sommer an. Jetzt ging alles etwas schneller. Mit dem Spiel gegen Schalke II - das am Freitag abgesagt wurde - wurde Kontny freigestellt.

Gegenüber RS betonte er: "Ich habe mich von den Spielern verabschiedet. Es war emotional, es flossen ein paar Tränen, auch bei mir. Aber wenn man dann mit Applaus verabschiedet wird, dann kann man nicht so viel falsch gemacht haben. Ich habe sicher auch ein paar Fehlentscheidungen getroffen. Aber ich denke, die positiven Dinge überwiegen, das habe ich mir hier über Jahre erarbeitet. Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht. Ich gehe daher erhobenen Hauptes und wünsche der Mannschaft eine gute Rückserie und den Sieg im Niederrheinpokal."

Zuvor gab es einige Gespräche mit den Verantwortlichen, in denen klar wurde, dass die Planungen für die Zukunft anders aussehen. Kontny: "Ich hatte mir das Ende etwas anders gewünscht. Aber ich habe auch Verständnis für den Verein. Zwischen uns gibt es kein böses Blut." So soll der Weg geebnet werden, dass ein möglicher Nachfolger von Kontny die Planungen für die neue Spielzeit übernehmen kann. RWO-Präsident Hajo Sommers erklärte: "Abschiede sind immer schwer, besonders, wenn man sich nach einer so langen Zeit trennt. Wir danken Frank für all seine Jahre bei uns und wünschen ihm Privat als auch für weitere Aufgaben nur das Beste und viel Erfolg.“

Wohin es Kontny in Zukunft verschlägt, das steht noch nicht fest. Denn bisher hat er noch keine neue Aufgabe. Aber er will auf jeden Fall im Sport bleiben: "Das kann in verschiedenen Funktionen sein. Ich bin selber gespannt, wo ich am Ende lande und wie sich das alles entwickelt. Ich bin ehrgeizig und für alles offen."

Autor: Christian Brausch

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