Damit die Kooperation mit dem RWE ein Erfolg wird, muss auch der ETB seine Hausaufgaben machen und den Klassenerhalt in der Oberliga Niederrhein schaffen.

SW Essen

Präsident Hofer tritt gegen Apfeld nach

16. Februar 2017, 08:08 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Damit die Kooperation mit dem RWE ein Erfolg wird, muss auch der ETB seine Hausaufgaben machen und den Klassenerhalt in der Oberliga Niederrhein schaffen.

Damit dies auch funktioniert, haben die Schwarz-Weißen in der Winterpause mit Athanasios Tsourakis und Kwadwo Amoako nicht nur zwei neue Spieler an den Uhlenkrug geholt, sondern gleich auch den Trainer gewechselt. So übernahm der ehemalige U23-Coach des MSV Duisburg Manfred Wölpper das Amt vom jungen Damian Apfeld, der im Frühjahr erst sein Engagement begann.

Als die ersten kritischen Nachfragen von Zuschauern bezüglich der Nachteile eines Abstiegs des ETB aufkamen, griff Präsident Heinz Hofer zum Mikrofon und bezog Stellung: "Wir haben nicht umsonst den Trainer gewechselt", leitete er sein Statement mit einer Spitze gegenüber dem 30-Jährigen ein. "Manfred Wölpper steht uns als Fußballlehrer ganztägig zur Verfügung. Er hat die Trainingstage erweitert und zwei Spieler dazugeholt. Wir müssen das eigentlich schaffen."

Schließlich wisse man, woran es in der Hinrunde gelegen habe: "Wir haben kein Heimspiel gewonnen, dafür auswärts aber nur zweimal verloren. So etwas habe ich in 40 Jahren noch nicht erlebt. Es ist unmöglich kein Heimspiel zu gewinnen", erklärte Hofer und setzte eine weitere Spitze gegenüber Apfeld nach: "Manfred Wölpper hat ein völlig anderes Spielsystem und zudem die Spieler besser im Griff. Er trainiert mehr, das bringt dann auch mehr Leistung. Ich habe keine Sympathie mehr mit einer dreitägigen Trainingswoche."

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren