Westfalia Rhynern trifft gleich zum Auftakt auswärts auf den Tabellenführer der Oberliga Westfalen. Trainer Björn Mehnert wittert dennoch eine realistische Chance für sein Team.

Westfalia Rhynern

Mit Mut und Leidenschaft in die Rückrunde

Christian A. Hoch
08. Februar 2017, 08:47 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Westfalia Rhynern trifft gleich zum Auftakt auswärts auf den Tabellenführer der Oberliga Westfalen. Trainer Björn Mehnert wittert dennoch eine realistische Chance für sein Team.

Der Start in die Hinrunde ging für die Westfalia aus Rhynern gründlich daneben – die ersten drei Spiele wurden allesamt verloren. Danach fing sich die Mannschaft von Trainer Mehnert aber und sammelte fleißig Punkte. Letztlich sprang bei der Aufholjagd der fünfte Platz zur Winterpause heraus – ein durchaus ansehnliches Resultat. „Die Chance, dass wir zu Beginn der Rückrunde mehr Punkte holen als in der Hinrunde, ist auf jeden Fall gut – weniger als null geht ja nicht“, gibt sich Mehnert optimistisch.

Auf den Start in den zweiten Abschnitt der Saison sieht er sein Team gut vorbereitet: „Die Winterpause verlief sehr gut, wir haben ein paar Punkte liegengelassen in den letzten Spielen und wussten worauf es ankommt.“ Kraft tanken und dann wieder voll angreifen – so lautete die Devise für die Spieler von Westfalia Rhynern. Auch Neuzugang [person=8303]Pascal Beilfuß[/person] integrierte sich ganz schnell in die Mannschaft. „Pascal konnte in allen Testspielen mitwirken und hat auch im Training direkt gezeigt, dass er eine echte Verstärkung sein wird. Eine Mittelfußprellung hat ihn zwar etwas zurückgeworfen, er ist jetzt aber wieder voll dabei“, äußert sich Mehnert über seinen variablen Sechser im defensiven Mittelfeld.

Nächster Halt: SC Wiedenbrück, Regionalliga

Gleich zum Start in die Pflichtspiel-Duelle wartet mit TuS Erndtebrück (Sonntag, 15 Uhr) der wohl härteste Brocken in der Liga. „Erndtebrück ist für mich ein klarer Aufsteiger in dieser Saison“, sieht auch Mehnert die fußballerische Qualität des Gegners. „Sie haben mehr Möglichkeiten als wir und einen sehr starken Kader. Ich glaube dennoch fest an unsere Möglichkeiten und vertraue meinen Jungs. Keiner weiß zu Beginn, wo er genau steht. Das müssen wir nutzen“, wittert der ehemalige Bundesligaprofi trotzdem eine Chance.

„Gut reinkommen und dann mal schauen, wo es uns hinzieht“, lautet der Plan für die Rückrunde. Für Mehnert persönlich geht es im Anschluss eine Etage höher, in die Regionalliga. Dort erzielte er als Spieler in 190 Partien elf Tore. Beim SC Wiedenbrück übernimmt Mehnert den Trainerposten zur neuen Saison und freut sich auf die neue Herausforderung: „Klar liegt der Fokus jetzt erst einmal auf der Rückrunde, dennoch kann ich eine gewisse Vorfreude auf Wiedenbrück nicht verneinen.“

Einen Nachfolger hat sein aktueller Verein, Westfalia Rhynern, bislang noch nicht gefunden. Gehandelt wird unter anderem Marko Schott von Westfalia Wickede. „Mich hat der Verein nicht gefragt, zu irgendwelchen Namen kann ich keine Auskunft geben, der Verein wird seinen Weg finden“, stellt Mehnert klar. Er betont aber gleichzeitig: „Ich hätte ein paar Namen im Kopf gehabt.“

Autor: Christian A. Hoch

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