Mit dem Nachholspiel am Freitag gegen den Wuppertaler SV beginnt für die U23 von Fortuna Düsseldorf die Restrunde in der Regionalliga.

Düsseldorf II

Personell gebeutelt gegen den WSV

Vanessa Machelett
07. Februar 2017, 17:54 Uhr
Foto: Biene Hagel

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Mit dem Nachholspiel am Freitag gegen den Wuppertaler SV beginnt für die U23 von Fortuna Düsseldorf die Restrunde in der Regionalliga.

Das Team von Trainer Taskin Aksoy hat mit akuten Personalproblemen zu kämpfen. Nach rund einem Monat Vorbereitung geht es für die U23 von Fortuna Düsseldorf wieder los. Am Freitag steht das Nachholspiel gegen den Wuppertaler SV an, bevor die Restrunde nächste Woche für alle Regionalligisten wieder beginnt.

Seit dem 9. Januar steht die Mannschaft von Aksoy wieder auf dem Platz. Rund einen Monat vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres. Zeit für Aksoy seine Mannschaft auf die kommenden Aufgaben in der Regionalliga vorzubereiten. Momentan belegt das Team Platz 15 - ein Abstiegsplatz. Am Saisonende soll das anders aussehen. Aksoy betont: „Wir konnten gut und wetterunabhängig trainieren. In unseren fünf Testspielen haben wir auch ordentliche Leistungen gezeigt und konnten vier Spiele gewinnen. Wir gehen gut vorbereitet in die Partie gegen Wuppertal und wollen uns da unten herausspielen.“

Die gute Vorbereitung wird am Freitag-Abend im Stadion am Zoo von Nöten sein. Im Sturm gibt es akute Personalprobleme. Top-Torjäger Kemal Rüzgar wurde im Winter an den VfL Osnabrück ausgeliehen, Sebastian van Santen fällt mit einem Kreuzbandriss langfristig aus und Neuzugang Shunya Hashimoto ist, nachdem er sich im Testspiel gegen Germania Ratingen die Gelb-Rote Karte abgeholt hat, gegen den WSV gesperrt.

Besonders bitter ist der Ausfall von van Santen. In den fünf Testspielen hat er vier Tore erzielt. Doch auch die Sperre von Hashimoto wiegt schwer. Eine neue Chance für Hayrullah Alici sieht Aksoy dadurch trotzdem nicht: „Wir haben ihm nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Er hat keinen gefunden und ist immer noch Spieler unserer Mannschaft. Wie alle anderen auch hat er die Möglichkeit sich anzubieten, ob es einen Einsatz gibt, muss man abwarten. Wir haben definitiv Probleme, die Ausfälle treffen uns hart.“

Eine wichtige Rolle muss daher der Teamgeist der Mannschaft spielen. Für eine Mannschaft, die nicht über das Körperliche kommt und durch das Alter auch noch keine große Erfahrung mitbringt, ist der interne Zusammenhalt unverzichtbar. Das weiß auch Aksoy: „Wichtig waren besonders die Spiele vor der Winterpause. Erfolg schweißt zusammen. Der Teamgeist innerhalb der Mannschaft stimmt.“

Muss er auch, denn Aksoy muss im Abstiegskampf auch auf seinen Kapitän verzichten. Für Christian Weber ist die Saison gelaufen. Nach seinem Kreuzbandriss ist an ein Comeback frühestens Ende April zu denken. Neben Weber muss Aksoy auch auf Innenverteidiger Tom Zündorf und Offensivspieler Ridvan Balci verzichten.

Autor: Vanessa Machelett

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