Für ETB-Coach Manfred Wölpper war die 2:5 (2:1)-Niederlage gegen Schonnebeck beim Burgaltendorfer Winter-Cup besonders ärgerlich.

ETB SW Essen

Luft reicht nur für 45 Minuten

Robert Bauguitte
05. Februar 2017, 09:01 Uhr
Foto: Tillmann

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Für ETB-Coach Manfred Wölpper war die 2:5 (2:1)-Niederlage gegen Schonnebeck beim Burgaltendorfer Winter-Cup besonders ärgerlich.

In der ersten Halbzeit der Begegnung an der Burgaltendorfer Windmühle war die ETB-Welt noch in Ordnung. Vor allem Neuzugang [person=3789]Athanasios Tsourakis[/person] machte den mitgereisten SW-Fans richtig Laune und legte in der Anfangsphase der Partie zweimal mustergültig für [person=32349]Malek Fakhro[/person] auf, der in den Minuten 14 und 17 die 2:0-Führung für seine Mannschaft gegen die SpVg Schonnebeck herausschießen konnte.

Trainer Manfred Wölpper ließ seine Mannschaft im ersten Durchgang über die Außen kommen und mauerte dafür im Defensivbereich. Eine Taktik, die funktionierte, wie der Coach selbst feststellte: „Wir haben in der ersten Halbzeit gegen den Tabellenzweiten unserer Liga wirklich kaum etwas zugelassen und damit war ich auch sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat hinten dicht gestanden, gut verschoben und nach vorne blitzschnell gekontert. Mit etwas Glück haben wir dann auch die Fehler von Schonnebeck ausgenutzt und nicht ganz unverdient geführt.“

Nach dem Seitenwechsel brach sein Team allerdings erneut ein und offenbarte die bereits seit Wochen offensichtlichen physischen Mängel, die Wölpper auch direkt ansprach: „Leider musste ich für die zweite Hälfte wild durchwechseln, damit manche Spieler eine Pause bekommen. Dadurch war der Spielfluss natürlich weg. Da sind wir auch leider direkt beim Thema, wir haben derzeit nur Luft für 45 Minuten. Daran müssen wir in den nächsten Wochen noch arbeiten.“

Rote Karte nach Notbremse

In der Folge gab ETB das Spiel schließlich aus der Hand. Besonders bitter für Manfred Wölpper war zudem die vermeidbare Notbremse von [person=33102]Damian Peterburs[/person] in der 85. Spielminute, nachdem dieser erst kurz zuvor eingewechselt wurde und seiner Mannschaft jetzt erst einmal fehlen wird. Der fällige Strafstoß stellte schließlich den 2:5-Endstand aus ETB-Sicht her. „Wir haben nach oben noch Potential, dies gilt es jetzt heraus zu kitzeln, das wird aber noch sehr harte Arbeit“, nahm Wölpper als letzte Erkenntnis mit nach Hause.

Autor: Robert Bauguitte

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