Noch ist die Europapokalsaison für Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach nicht vorbei. In der Europa League warten einige namhafte Gegner.

Europa League

So geht es für Gladbach weiter

Michael Ryberg
09. Dezember 2016, 17:38 Uhr
Foto: Firo

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Noch ist die Europapokalsaison für Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach nicht vorbei. In der Europa League warten einige namhafte Gegner.

Der sportlich spannungslose Abend im Nou Camp mit der 0:4-Lehrstunde beim FC Barcelona verbesserte die ohnehin schon angeknackste Stimmung im Team nicht. Im Gegenteil: Sportdirektor Max Eberl stellte sich zwar zum Interview bei TV-Sender Sky, wollte aber eigentlich "nur ganz schnell nach Hause", wie er mehrmals betonte. Der FSV Mainz 05 am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) und das angestrebte Ende der Sieglosserie von acht Bundesliga-Spielen waren schon vor dem Barcelona-Ausflug wichtiger.

Hingucken wird aber auch Eberl, wenn am Montag (13 Uhr/Eurosport) in der Uefa-Zentrale in Nyon die erste K.-o.-Runde der Europa League ausgelost wird. Gladbach ist als Vorrundendritter der Champions League qualifiziert. Fest steht: Am 16. Februar genießen die Borussen Heimrecht, das Rückspiel wird am 23. Februar ausgetragen. Weil die Elf vom Niederrhein nicht zu den vier besten Gruppendritten der Königsklasse zählt und damit am Montag im Lostopf der vermeintlich schwächeren Teams landet.

Die Liste der möglichen Gegner ist attraktiv. Aus der Champions League wären dies die Tabellendritten Besiktas Istanbul, Tottenham Hotspur, FC Kopenhagen und Olympique Lyon. Elf Gruppensieger aus der Vorrunde der Europa League liegen für Gladbach ebenfalls als mögliche Kontrahenten im Topf – nicht dazu gehört der FC Schalke 04. In der ersten K.-o.-Runde der Europa League sind Duelle von Teams aus dem gleichen Land ausgeschlossen. Die Regel entfällt ab dem Achtelfinale, das für den 9. und 16. März angesetzt ist. Dann würde frei gelost, so dass auch ein Bundesliga-Duell möglich wäre.

Die weiteren möglichen Gladbach-Gegner sind: Fenerbahce Istanbul, Apoel Nikosia, AS St.-Etienne, Zenit St. Petersburg, AS Rom, Ajax Amsterdam, Shakhtar Donetsk, AC Florenz, Sparta Prag und der türkische Überraschungstabellenführer Osmanlispor Ankara, der bis Sommer 2014 unter Ankaraspor firmierte.

Der letzte Qualifikant wird erst am Freitagmittag ermittelt. Dann wird die wegen Nebel ausgefallene Donnerstagspartie zwischen Sassuolo Calcio und KRC Genk nachgeholt. Den Gästen aus Belgien genügt ein Unentschieden, um sich in der Gruppe F als Sieger vor Athletic Bilbao zu behaupten und somit ebenfalls als Gladbach-Gegner im Topf zu liegen.

Autor: Michael Ryberg

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