Vor dem Champions League-Spiel gegen den polnischen Klub Legia Warschau geht die Polizei Dortmund von einem reibungslosen Ablauf aus.

BVB - Legia

Polizei geht von friedlichem Ablauf aus

21. November 2016, 18:23 Uhr
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Vor dem Champions League-Spiel gegen den polnischen Klub Legia Warschau geht die Polizei Dortmund von einem reibungslosen Ablauf aus.

Rückblick: Anfang November verkündete der polnische Meister, dass er ohne Fans zum Gruppenspiel nach Dortmund reisen werde. In einer Pressemitteilung erklärten die Verantwortlichen, dass es „keine organisierte Auswärtsfahrt“ sowie keinen Verkauf von Karten an Legia-Fans geben werde. Damit zog der Verein Konsequenzen aus den Vorfällen beim Champions League-Spiel bei Real Madrid. Dort war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Aus Angst vor einem möglichen Besuch von polnischen Hooligans beim Youth League-Spiel, bei dem die U19-Mannschaften beider Vereine aufeinandertreffen, wurde das Spiel an einen geheimen Ort verlegt. Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme.

Dennoch bleibt in Dortmund die Angst vor einem Besuch der Warschauer Hooligans. Denn offenbar haben sich Teile der Legia-Fanszene in Foren organisiert und planen eine eigene Anreise (RS berichtete). Auf eine solche ist die Dortmunder Polizei nach eigener Aussage vorbereitet, obschon (noch) keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden. Dies könne sich jedoch ändern. „Wir bewerten die Situation fortlaufend – bis zum Anstoß um 20.45 Uhr. Wenn wir bis dahin eine andere Kenntnis von der Sachlage haben, fließt dies in unsere Bewertung mit ein“, erklärt Sven Schönberg von der Polizei Dortmund auf Nachfrage dieser Redaktion. „Durch die getroffenen Maßnahmen – kein offener Kartenverkauf, keine eindeutigen Hinweise auf eine organisierte Anreise der Legia-Fans – ergeben sich keine konkreten Hinweise, die auf ein Risikospiel schließen lassen“.

Sollten sich dennoch gewaltbereite Personen in der Stadt oder in der Nähe des Stadions aufhalten, werde dies ernstgenommen, versichert Schönberg: „Wenn wir den Hinweis bekommen, dass es in der Stadt oder vor dem Stadion zu Gewalttätigkeiten oder Auseinandersetzungen kommt, werden wir diesen Hinweisen gewohnt professionell nachgehen.“

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